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Schärfere Regeln EU legt sich mit Managern an

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Ihre Aktienoptionen sollen Topmanager frühestens nach drei Jahren ausüben dürfen. Auch müssten solche Optionsprogramme besser verknüpft werden mit der jeweiligen Leistung des Vorstands und dem langfristigen Erfolg des Unternehmens, fordert die Kommission. McCreevy will zudem dafür sorgen, dass Banken ihre leitenden Mitarbeiter künftig nicht mehr mit finanziellen Anreizen dazu bringen, übermäßige Risiken an den Märkten einzugehen. Derartige Praktiken hätten im Zuge der Finanzkrise zu "beträchtlichen Verlusten in den wichtigsten Finanzinstituten" geführt, heißt es in einem zweiten Empfehlungsentwurf des Kommissars zu der "Entlohnungspolitik im Finanzdienstleistungssektor".

Deshalb müsse die Bezahlung von Investmentbankern und Händlern künftig mit einem "effizienten Risikomanagement" verknüpft werden. Banken müssten die "persönliche Zielsetzung" für ihre Mitarbeiter verbinden mit den "langfristigen Interessen des Unternehmens". Fixe und variable Gehaltsbestandteile müssten in einem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen. Dabei sollte der variable Bestandteil in Relation zum Fixgehalt nach oben begrenzt werden. "Dafür müssen die Mitgliedstaaten sorgen", heißt es in dem Papier.

Die Banken sollten sich zudem die rechtliche Möglichkeit sichern, Boni zu verweigern, wenn der Vorstand oder Händler die dafür fällige Leistung nicht erbracht hat. Dies gelte auch für den Fall, dass sich die Lage des Unternehmens insgesamt massiv verschlechtere.

Der Aufsichtsrat oder das Board des Finanzinstituts sollte die individuellen Gehälter der Vorstände festlegen und außerdem allgemeine Prinzipien für die Entlohnung des Topmanagements formulieren, heißt es weiter in dem Kommissionspapier. Zudem solle die Bank beziehungsweise die Versicherung für ein internes unabhängiges Controlling der Entlohnungspraktiken sorgen.

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