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Schlammlawine Ermittler verhören nach Dammbruch in Brasilien Minen-Mitarbeiter

Mitarbeiter des Vale-Konzerns stehen im Verdacht über den schlechten Zustand des Damms gewusst zu haben. Bei dem Erdrutsch starben 169 Menschen.
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Bei der verheerenden Schlammlawine sind 169 Menschen gestorben. Quelle: dpa
Dammbruch in Brasilien

Bei der verheerenden Schlammlawine sind 169 Menschen gestorben.

(Foto: dpa)

Belo HorizonteNach dem verheerenden Dammbruch an einer Eisenerzmine in Brasilien hat die Staatsanwaltschaft mehrere festgenommene Mitarbeiter des Bergbaukonzerns Vale vernommen. Die Ermittler wollten bei dem Verhör am Montag klären, ab wann die Manager und Techniker Kenntnis von dem schlechten Zustand des Damms hatten, berichtete das Nachrichtenportal G1.

Die Verdächtigen waren am Freitag festgenommen worden. Die Angestellten seien sich der Instabilität des Damms voll bewusst gewesen und hätten träge gehandelt, hieß es in der Begründung des Haftbefehls. Außerdem durchsuchten die Ermittler Büros von Vale und TÜV Süd. Mitarbeiter des Münchner Unternehmens hatten den Damm im vergangenen Jahr zweimal geprüft. Mindestens ein TÜV-Ingenieur soll offenbar Zweifel an der Stabilität des Damms angemeldet haben.

Der Damm an der Mine Córrego do Feijão war am 25. Januar gebrochen. Eine Schlammlawine rollte über Teile der Anlage und benachbarte Siedlungen nahe der Ortschaft Brumadinho hinweg und begrub Menschen, Häuser und Tiere unter sich. Insgesamt ergossen sich rund zwölf Millionen Kubikmeter Schlamm auf eine Fläche von etwa 290 Hektar. Mindestens 169 Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben, 141 weitere werden noch immer vermisst.

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  • dpa
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