Schuldenkrise EU drängt G20 zu IWF-Mittelaufstockung

Die EU-Staats- und Regierungschefs wollen bei ihrem nächsten Gipfel die G20 zu einer Aufstockung der IWF-Mittel im Kampf gegen die Schuldenkrise drängen.
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Die EU will die G20 zu einer Aufstockung der IWF-Mittel im Kampf gegen die Schuldenkrise drängen. Quelle: dapd

Die EU will die G20 zu einer Aufstockung der IWF-Mittel im Kampf gegen die Schuldenkrise drängen.

(Foto: dapd)

BrüsselDie Europäische Union drückt im Ringen um eine höhere Schlagkraft des Internationalen Währungsfonds aufs Tempo. Die EU-Staats- und Regierungschefs wollen bei ihrem Gipfel in der kommenden Woche die Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) auffordern, im April zusätzlichen Mitteln für den IWF im Kampf gegen die Schuldenkrise zuzustimmen.

Dies geht aus einem Entwurf für die Abschlusserklärung des EU-Gipfels hervor. Demnach sollen die G20-Finanzminister bei ihrem übernächsten Treffen eine Einigung erzielen. Bei ihrer Zusammenkunft Ende dieser Woche in Mexiko City wird noch nicht damit gerechnet.

Der IWF will seine Kriegskasse mit zusätzlichen 600 Milliarden Dollar mehr als verdoppeln, um Ländern bei der Bewältigung von Folgen der Euro-Krise besser beistehen zu können. Doch das Vorhaben stößt auf Widerstand der USA und anderer Länder. Viele G20-Länder verlangen, dass die Euro-Zone zunächst selber mehr Geld in die Hand nimmt - etwa durch eine Kombination der Rettungsschirme EFSF und ESM.

  • rtr
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5 Kommentare zu "Schuldenkrise: EU drängt G20 zu Aufstockung der IWF-Mittel"

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  • Der Zwangsumtausch der aktuellen griechischer Anleihen in Titel mit 30-jähriger Laufzeit (!!) ist ENTEIGNUNG mit Billigung von EU und IWF. An die 400 Milliarden der reichen Griechen trauen sie sich nicht heran, die in der Schweiz gebunkert sind aber die Kleinanleger enteignen auf "freiwilliger Basis" das finden sie ok. Armleuchter !!!

    Im Hintergrund droht das griechische Enteignungsgesetz für die nicht umgetauschten Anleihen, das jetzt verabschiedet wird und die EU ist damit einverstanden, das es für "unwillige Kleinanleger" angewendet wird.

    Der IWF (Frau Lagarde) steckt kein Geld mehr nach Griechenland rein, weil die genau wissen, die Griechen zahlen nichts zurück, weil sie Gauner und Betrüger sind !! Frau Lagarde verlangt immer mehr Geld von der EU für Griechenland, steckt aber selbst keinen Cent vom IWF mehr da rein in das FASS OHNE BODEN GRIECHENLAND.

  • @Parasiten
    Ihr Kommentar ist sehr zutreffend. Seit Jahren frage ich mich, warum sich Menschen diese Raubzüge ihrer Obrigkeit einfach so gefallen lassen. Nicht das erste Mal in der Geschichte, immer wieder. Auch diesmal müssen die Menschen für ihre Unbekümmertheit wieder sehr schmerzhaft bezahlen.

  • Ich schlage vor den economist zu lesen und zu berechnen, wo die Milliarden der Briten versteckt sind. Sollten dieser Topf nicht aufgestockt werden?

  • Ich schlage vor, die EU Bürokraten versuchen es mal mit "Wachturm Verkauf" in ihrer Einkaufstraße zuhause!
    Sie können zu diesem Zweck auch mal ganz legal sich frühmorgens um sieben in die Sitzungsliste eintragen und dann, wie immer, verschwinden!
    Oder vielleicht bei der Ankunft der G20 Delegationen im Ankunftsschalter des Flughafens!

    Ein Hingucker für die versammelte Presse wär's jedenfalls und ein paar Pluspunkte könnten das Reputations Negativkonto vielleicht auch aufbessern

  • Die ersten 500 Miliaden sind bereits verraucht, die Banken und die Verwaltende Diktatur brauchen mehr von der fast kostenlosen Sahnetorte, schlemmern auf Kosten der Völker weiter!!

    Die Parasiten treiben das bis auf den blanken Volksknochen, lassen die Bombe dann platzen, - tauchen ab!!

    Der Volkszorn der Strasse wird Sie finden!

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