Schuldenkrise Griechenland will bei der Rüstung sparen

Offenbar erwägt Griechenland, beim Rüstungsetat und den Gehältern im öffentlichen Dienst zu sparen, um eine Millionenlücke im Sparplan zu schließen.
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Die Griechen erwägen offenbar Einsparungen im Rüstungsetat. Quelle: dpa

Die Griechen erwägen offenbar Einsparungen im Rüstungsetat.

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AthenDas krisengeschüttelte Griechenland erwägt offenbar Einsparungen beim Rüstungsetat und den Gehältern im öffentlichen Dienst, um eine Lücke im Sparplan von 325 Millionen Euro zu schließen. „Darüber wird gerade beraten, aber es gibt noch keine endgültige Entscheidung“, sagte ein Regierungsvertreter am Dienstag.

Das Kabinett könnte 125 Millionen Euro bei der Verteidigung und 200 Millionen bei den Staatsbediensteten sparen. Möglich sei auch eine Kürzung der Gelder für die Gemeinden.

Griechenland sucht verzweifelt nach letzten Einsparmöglichkeiten und will so rasch benötigte internationale Rettungsgelder loseisen. Die Regierung kam am Dienstag unter Vorsitz von Ministerpräsident Lucas Papademos zu Beratungen zusammen. Ein Vorschlag zu den Einsparungen solle am Mittwoch wie verlangt den Finanzministern der Euro-Zone vorgelegt werden, sagte ein Regierungsvertreter.

Griechenland steht kurz vor der Pleite und braucht dringend ein neues Hilfspaket von Europäischer Union (EU) und Internationalem Währungsfonds (IWF) über 130 Milliarden Euro.

  • rtr
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2 Kommentare zu "Schuldenkrise: Griechenland will bei der Rüstung sparen"

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  • 300 000 Mann unter Waffen für ein 10 Millionen Volk,dass nur von Freunden umgeben ist.Die DDR hatte während des OST-WEST Konflikts 195 000 Mann bei 17 Millionen Einwohnern.

  • Das kann glauben wer will! Das griechische Militär läßt sich von der korrupten Ministerwelt nicht die Butter vom Brot nehmen. Selten so gelacht!

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