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Schuldenkrise Ifo-Chef rät Italien zu Steuererhöhungen

Nur Steuererhöhungen können Italien vor der Schuldenkrise retten, glaubt Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Allerdings traut er dem Mittelmeer-Land zu, die Schuldenprobleme aus eigener Kraft zu lösen.
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Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn glaubt, dass sich Italien noch aus eigener Kraft aus der Schuldenmisere befreien kann. Quelle: dapd

Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn glaubt, dass sich Italien noch aus eigener Kraft aus der Schuldenmisere befreien kann.

(Foto: dapd)

München Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn fordert von Italien zur Lösung der Schuldenkrise höhere Steuern. „Italien muss den Staatshaushalt in Ordnung bringen, und das bedeutet in erster Linie die Steuern erhöhen“, erklärte Sinn am Mittwoch. Dies werde allerdings zwischenzeitlich das Wachstum in der drittgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone verlangsamen.

Das Mittelmeer-Land stehe angesichts seiner immensen Schulden zwar nicht gut da. „Im Gegensatz zu Griechenland und Portugal kann Italien sein Schuldenproblem aber aus eigener Kraft lösen.“ Das Leistungsbilanzdefizit sei viel kleiner, Italien zudem nur gering im Ausland verschuldet. Portugal und Griechenland, die bereits von finanziellen Hilfen der anderen EU-Länder abhängen, müssten einen viel drastischeren Sparkurs einschlagen. Italien unter dem EU-Rettungsschirm ist für Sinn undenkbar: „Dazu ist Italien zu groß.“

Italien wehrt sich dagegen, in den Sog der Schuldenstaaten wie Griechenland und Portugal zu geraten. Ein 40 Milliarden Euro schweres Sparpaket soll noch in dieser Woche vom Parlament verabschiedet werden und dazu beitragen, dass die Märkte ihr Vertrauen in die Zahlungsfähigkeit des Mittelmeerlandes zurückgewinnen. Trotzdem waren die Renditen auf zehnjährige Staatsanleihen aus Rom zwischenzeitlich auf sechs Prozent geklettert und damit den höchsten Stand seit 1997.

  • rtr
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1 Kommentar zu "Schuldenkrise: Ifo-Chef rät Italien zu Steuererhöhungen"

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  • Steuererhöung in Italien? in einem Land, dass immer noch sehr von korrupten Politikern gegängelt wird? Der Normalbürger wird dies nicht verstehen. Ich plädiere mehr für die Kürzung von Ausgaben und strengere Regeln für die Finanzwirtschaft dort. Es ist nicht alles schlecht in Italien. Sogar der räsident ist besser als unser Merkel-Kasper Wulff. Vieles ist sogar noch besser als in Deutschland. Solchen Un"sinn" brauchen Sie, lieber ifo-heini uns nicht zu erzählen. Italien ist auch ein wichiger Handelspartner für deutsche Unternehmen. Wenn die weniger geld zur verfügung haben durch steuererhebungen, kommt dies auch auf deutschland zurück.

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