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Schwache Wirtschaft Bank of England dreht Geldhahn erneut auf

Die Wirtschaft in Großbritannien schwächelt - und die Bank of England öffnet die Geldschleusen: Sie erhöht die Aufkäufe der Staatsanleihen um 50 Milliarden Pfund. Die Notenbank hofft darauf, dass Kredite wieder fließen.
09.02.2012 - 13:37 Uhr Kommentieren
Die Bank of England pumpt noch mehr Geld in die Wirtschaft. Quelle: AFP

Die Bank of England pumpt noch mehr Geld in die Wirtschaft.

(Foto: AFP)

London Die britische Notenbank dreht wegen der schwachen Konjunktur erneut den Geldhahn auf. Die laufenden Aufkäufe britischer Staatsanleihen würden um 50 Milliarden Pfund erhöht, teilte die Bank of England am Donnerstag in London mit. Am Finanzmarkt war dieser Schritt der Zentralbank erwartet worden, nachdem die britische Wirtschaft im Schlussquartal 2011 geschrumpft war.

Die Bank of England hat in der Finanz- und Wirtschaftskrise bislang für 275 Milliarden Pfund Staatspapiere erworben. Mit dem so in die Wirtschaft gepumpten Geld will sie vor allem erreichen, dass Kredite fließen und das effektive Zinsniveau weiter sinkt. Ihren Leitzins beließen die Geldpolitiker um Notenbankchef Mervyn King erwartungsgemäß bei 0,5 Prozent.

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