Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Schweden Bürgerliche Moderate geben Regierungsbildung auf

Stefan Löfven könnte alter und neuer Regierungschef Schwedens werden. Oppositionsführer Ulf Kristersson gibt den ersten Versuch einer neuen Regierungsbildung auf.
01.07.2021 - 11:48 Uhr Kommentieren
Der Chef der bürgerlichen Moderaten gab den ersten Versuch einer Regierungsbildung auf. Quelle: via REUTERS
Ulf Kristersson

Der Chef der bürgerlichen Moderaten gab den ersten Versuch einer Regierungsbildung auf.

(Foto: via REUTERS)

Stockholm In Schweden ist der erste Versuch einer neuen Regierungsbildung nach dem Rücktritt von Ministerpräsident Stefan Löfven gescheitert. Der Chef der bürgerlichen Moderaten, Ulf Kristersson, gab am Donnerstag seine Bemühungen auf.

„Die parlamentarischen Bedingungen für die Bildung einer neuen Mitte-Rechts-Regierung sind nicht gegeben“, sagte der Oppositionsführer auf einer Pressekonferenz. Angesichts der Zusammensetzung des Parlaments war erwartet worden, dass Kristersson Schwierigkeiten haben würde, genügend Rückhalt zu finden.

Vor allem seine Entscheidung, mit den rechtspopulistischen Schwedendemokraten zusammenzuarbeiten, galt als Knackpunkt. Es wird nun erwartet, dass Parlamentspräsident Andreas Norlen nun wieder den Sozialdemokraten Löfven mit einer Regierungsbildung beauftragt, dessen Rückhalt im Parlament stärker ist.

Löfven hatte in der vergangenen Woche als erster Ministerpräsident Schwedens seinen Posten durch eine Misstrauensabstimmung verloren, nachdem die Linkspartei im Streit über ein geplante Lockerung der Mietpreiskontrolle ihre Tolerierung seiner Minderheitskoalition zurückgezogen hatte. Der 63-Jährige war am Montag zurückgetreten, um eine Neuwahl zu vermeiden und den Weg für eine neue Regierungsbildung zu ebnen.

In Schweden bestimmt das Parlament, wer eine Regierung bilden darf. Es wird erwartet, dass Löfven das Bündnis mit den Grünen fortsetzen und sich mit den Stimmen der Zentrumspartei und der Linken wieder zum Ministerpräsidenten wählen lassen will. Regulär wählen die Schweden im September 2022 ein neues Parlament.

Mehr: Verlorenes Spiel: Der schwedische Ministerpräsident und die bisherige Blockpolitik haben ausgedient. Ein Kommentar.

  • rtr
  • dpa
Startseite
Mehr zu: Schweden - Bürgerliche Moderate geben Regierungsbildung auf
0 Kommentare zu "Schweden: Bürgerliche Moderate geben Regierungsbildung auf"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%