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Die Familie dementiert heftig - aber der Vorwurf steht im Raum: Die Mutter von Ex-Premier Giorgos Papandreou soll Geld auf einem Schweizer Konto vor dem Fiskus in Sicherheit gebracht haben. Es geht um eine satte Summe.

Kommentare

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  • "Der Fisch fängt ja auch am Kopf an zu stinken!"

    Scheint ja in Griechenland eine Art Volkssport zu sein: wer kann betrügt den Staat!

  • @Ulrich62

    Das die Vermögenden in Griechenland keine Steuern zahlen weiss ich von meinen Bekannten in Athen. Ich war selbst dabei als vor einigen Jahren, bei einem Fest eine Architektin, Ehemann Chefarzt einer großen Privatklinik, groß geprahlt hat: "Steuern zahlen bei uns nur die Armen und die Dummen. Wir haben noch nie Steuern gezahlt." Geschätztes Vermögen (Villa, Jacht, mehrere Miethäuser, großes Landgut) ca. 10-15 Mio.
    Noch Fragen Herr Ulrich62

  • lensoes
    Da bin ich schon lange nicht mehr drin,
    war nur ne alte Liebe:-))

  • Herr Papandreou ist ja bekanntermaßen Goldman Sachs Mitarbeiter gewesen.

    Ich kann mich noch genau erinnern, als er vor die Öffentlcihkeit trat und eine komplett andere Meinung publizierte damit die Aktienmärkte abstürzen.

    Wer kann das mal genau recherchieren ? Ist doch eine gute Aufgabe für die Handelsblatt Redaktion ?

    das kann dabei helfen:

    http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2011/06/12/griechenland-hochverrat-und-insidergeschafte/

    Zudem: Draghi ist ja auch Goldman Sachs Mitarbeiter gewesen und hatte jüngst zu dem fulminanten Anstieg der Börse beigetragen.

    Für mich ist das ganz klar woher Papandreou die Millionen hat - wahrscheionlich finden wir die auch bei Draghi mit schönen Grüßen von Goldman Sachs !

  • Falls mein Hinweis nicht klar genug sein sollte: Die netten Ex-Goldman Sachs Mitarbeiter haben unglaubliche Bewegungen an den Finanzmärkten durch diese Aussagen ausgelöst. Damit konnte man locker 100 Milliarden an den zwei Tagen verdienen wenn man wusste dass so eine Meldung herauskam.

    Falls Herr Papandreou tatsächlich soviel Geld hat liegt der Verdacht nahe, dass er dies mit Absprachen und Provisionszahlungen erhalten hat - denn als Politiker wird er wohl keine 500 Mio. verdient haben - bzw. noch besser: eigentlich seine Mutter - denn die hat ja das Geld in die Schweiz gebracht.

    Was muss eigentlich noch passierten bis die Bevölkerung aufwacht und sich so etwas nicht mehr gefallen läßt?

  • Die Mehrheit im Bundestag hat das dritte Hilfspaket für Griechenland ohne Probleme im Bundestag genehmigt. Griechenland hat sich laut Troika Bericht an die Vorgaben gehalten. Außerdem erlaubt es die OECD nicht, sich in innere Angelegenheiten anderer Staaten einzumischen. Wir sagen ja auch nicht, Putin soll die Oligarchen enteignen. Das Hilfspaket für Griechenland hat noch etwas Gutes für die zukünftigen Rentner in Deutschland, denn wenn laut der Ministerin von der Leyen in Zukunft in Deutschland Arbeitnehmer 35 Jahre lang arbeiten und 2500 Euro verdienen müssen, um auf Grundsicherungnivau zu kommen, hat jetzt jeder Rentner in Deutschland eventuell die Chance auf das höhere Rentennivau aller anderen OECD Staaten zu kommen.

  • Abwarten ob sich die Vorwürfe bestätigen. Aber man fragt sich unweigerlich: Gibt es in Griechenland überhaupt irgendjemanden der irgendwie ehrlich sein Geld verdient. Das kann doch alles nicht mehr wahr sein.

  • @Marco99
    Das sind vor allem die Auslandsgriechen. Das sind wirklich arme Schweine. Sie fühlen sich natürlich total verarscht, haben ihr Land vor Jahren verlassen, weil es keine Arbeit gab und sich in anderen EU-Ländern fern der Heimat abgerackert. Ihre Ersparnisse haben sie zuhause in ein kleines Glück investiert und nun stellen sie bei ihrer Rückkehr fest, dass sich ihre Landsleute während ihrer Abwesenheit einen tollen Lenz gemacht haben. Sie – die Auslandsgriechen – gelten nun als die Deppen, die sich haben ausbeuten lassen, während die Zuhausegebliebenen mit „goldenen Löffeln“ aßen.
    Die meist bescheidenen Häuser der Auslandsgriechen unterscheiden sich sehr deutlich von denen der Bauern (z.B.), und erst recht von denen der Beamten und Staatsangestellten. Ein normaler Finanzbeamter – mir namentlich bekannt - bringt es auf etwa 3 Millionen € jährlich.
    Hinzu kommt, dass die Auslandsgriechen mit ihrer Rente aus Deutschland oder Frankreich oder Belgien zurecht kommen müssen und meist 40 oder mehr Arbeitsjahre hinter sich haben. Ihre griechischen Rentnerkumpel aber leben gleich nebenan, sind deutlich jünger und bekommen viel mehr Euros für viel weniger Arbeit.
    Da haben Sie ihre unschuldigen Griechen.
    Alle anderen haben mitgemacht, die einen mehr, die anderen weniger.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • @Hilden2011

    Sie schreiben, Tote bekommen Rente usw. Sehr geehrte Hilden 2011, die EU hat nach meiner Kenntnis ein Gutachten anfertigen lassen, das die überdurchschnittlich hohe Lebenszeit der Menschen im Mittelmeerraum untersuchen sollte, die Untersuchung ergab, die mediterane Küche, das Klima, kein Stress und wenig arbeiten führt automatisch zum längeren Leben. Bei der jetzigen Krise wurde die Rentenzahlungen an die Angehörigen der Toten aufgedeckt, das Gutachten wurde jetzt angepaßt, und die durchschnittliche Lebenszeit ist jetzt ebenso hoch wie bei den nicht Mittelmeerländern.

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