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Die Familie dementiert heftig - aber der Vorwurf steht im Raum: Die Mutter von Ex-Premier Giorgos Papandreou soll Geld auf einem Schweizer Konto vor dem Fiskus in Sicherheit gebracht haben. Es geht um eine satte Summe.

Kommentare

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  • @Michael
    Ja, Sie können jetzt wieder das preiswerte Sonnenblumenöl benutzen anstatt das teure Olivenöl zu kaufen.
    Ist wieder politisch korrekt.

  • Den Namen und Kommentar kann man sich sparen. Seien sie lieber froh das man beim Handelsblatt ohne Anmeldung kommentieren darf. Auch wenn einem nicht jeder Artikel in den Kram passt, so kommt hier doch eine große Bandbreite der Politik herüber.

  • 550 Millionen plus das, was woanders liegt oder schon ausgegeben wurde, können selbst zwei Generationen von führenden Politikern nicht legal verdient haben.

    Wenn das alles stimmt ist die jahrelange Unauffindbarkeit der Lagarde-Liste natürlich verständlich. Auch verständlich, dass Papandreou und eventuell andere noch gute Kontakte zur Justiz haben, weshalb die nicht authorisierte Veröffentlichung sehe sehr böse, fällige Strafverfolgung hingegen nicht so wichtig war.

    Ich hoffe sehr, dass die Liste jetzt systematisch abgearbeitet wird. Die Griechen, die nicht Teil des bis hinab in den Beamtenapparat reichenden Systems waren, haben das Recht zu erfahren, welche Geschäftleute und Politiker das Land massgeblich mit in den Ruin getrieben haben.

  • Weltenbummler

    Woher wollen Sie wissen,dass die Superreichen keine Steuern
    zahlen? Weil es in Mode ist,so zu denken?

    Die superreichen griechischen Reeder zahlen ALLE die vom
    Staat erhobenen Steuern.

    Allerdings haben sie mit dem gr.Staat ein für sie äußerst
    günstiges Paket ausgehandelt. Um 1950 herum. Onassis und Co.

    Das versucht hier auch jeder,vielen gelingt es auch.

    Genau die Regel der gr.Reeder gilt auch für die deutschen
    Reedereien, nur hier regt sich keiner darüber auf!!

    Diese Regelung ist 1989 von Kohl-Genscher noch schnell
    gewährt worden.

    Tonnage-Gewinn-Ermittlungs-Steuer heißt das.

    Den deutschen Reedereien geht es noch viel besser als den
    griechischen,weil sie keine Umsatz-und Energiesteuer
    zahlen müssen. Die bekommen gerade wieder Subventionen,
    rund 60 Millionen Euro,Steuergeld.

    Man sollte mal drüber nachdenken,will nur keiner hier.

  • @Ulrich 62: Sie irren! Griechische Reeder sind qua Verfassung von der Steuer befreit. Die ZDF-Dokumentation "die Griechenland-Lüge" vom 18.Mai 2012 hat dies bestätigt. Der Focus schreibt zu dieser Doku:

    "....Das tun nicht nur die Demonstranten, die in Athen Polizisten mit Molotow-Cocktails bewerfen. Das tut auch der 72-jährige Reeder Evangelos Angelakos. Der Reiche und Mächtige gewährt dem TV-Team auf seiner Jacht eines seiner seltenen Interviews. Für Angelakos ist das griechische „Missmanagement“ Schuld an der Misere. „Fast nichts funktioniert bei uns effizient,“ schimpft er.

    Was Angelakos nicht sagt: Auch er profitiert von der „fehlenden Effizienz“, vom schwachen Staat. Laut der griechischen Verfassung sind Reeder davon befreit, Steuern zahlen zu müssen. Warum? Ist eben so. Angelakos findet das völlig ok, denn sein Land sei korrupt. In seiner Wut versteigt sich der Reeder zu der Formulierung: „Dem Staat Geld geben? Würden Sie Ihr Geld etwa Al Capone geben?“

    Spätestens jetzt merkt der Zuschauer: Mit diesen Bürgern ist kein Staat zu machen. Offen bleibt: Wollen sich die Griechen überhaupt retten lassen?
    „Die Griechenland-Lüge“ lief am 8. Mai 2012 um 22.15 Uhr im ZDF und ist noch bis zum 15. Mai über die ZDF-Mediathek abrufbar.
    ...
    ZDF-Doku „Die Griechenland-Lüge“: Griechische Reeder zahlen keine Steuern - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/zdf-doku-ueber-griechenland-kein-reeder-muss-steuern-zahlen_aid_749838.html"

    Somit finanzieren die Steuerzahler der Rettungsstaaten weiterhin die Steuerfreiheit der griechischen Oligarchen! Ein Saustall sondergleichen!

  • Das kommt doch auf das selbe raus! Das was die Schwerverbrecher an Steuern zahlen ist ein Witz! Übrigens hat der Papandreou die halbe Milliarde mit hoher Wahrscheinlichkeit als Schmiergeld von Goldmann Sachs bekommen! Er war dort einer der besten Bagnster! Ziel ist es ganz Europa an die Wand zu fahren, angefangen mit Griechenland! Als Spekulationsgewinn kassiert dann Goldmann Sachs alle ehemaligen EU Staaten was in Zukunft heissen wird das jeder EU Bürger jeden Cent an diese Mafia abzugeben hat!

  • @hellboy: Ich bin zwar kein Freund von Verschwörungstheorien. Aber alle Indizien sprechen dafür, dass GS und andere Banken tatsächlich vorhaben, nicht Europa an die Wand zu fahren, sondern über Finanzgeschäfte und die Eurorettung das deutsche Vermögen komplett zu plündern. Nachdem Frau Merkel die bedingungslose "Rettung" verkündet hat, ist das ziemlich einfach. Man kann den recht intelligenten Strategen bei GS doch nicht vorwerfen, dass sie jetzt Deutschland nach allen Regeln der Kunst ausplündern. Wir haben unsere Kassen doch weit geöffnet. Merkel, Schäuble und der rettungsselige Steinbrück sind die Lenin'schen "nützlichen Idioten" im System. Die GS-Truppe ist wenigstens intelligent. Unsere Politiker sind strohdumm und Vaterlandsverräter.

    Der Euro-Spuk ist zuende, wenn Deutschlands Vermögen geplündert ist. Dann treten die anderen Mittelmeerländer aus dem Euro aus und lassen Deutschland auf ihren ehemaligen Schulden sitzen. Gibt es jemanden, der dagegen wettet?

  • Immerhin hat der Strolch nicht dementiert:

    ""Gerüchte ohne Fakten, ohne Recherche". Sie seien Teil einer Kampagne, um ihn und seine Versuche, den korrupten griechischen Staat aufzuräumen, zu diskreditieren."

    Im Politsprech heißt das "Stimmt schon".

    Vergessen darf man auch nicht, daß die Leute auch Konten außerhalb der Sch(w)eiz besitzen. Würde mich auch wundern, wenn gerade die Papandreous sowenig beiseite geschafft hätten. da hat ja jeder Häuptling südlich der Sahara mehr gebunkert!

    Es geht auch nicht um Steuerhinterziehung bei den Summen, sondern um Betrug, Untreue, Korruption, Unterschlagung.

  • Solange das Geld in GR versteuert wurde,ist dagegen nichts
    zu sagen.

    In der Lagarde-Liste sind Namen von Griechen aufgeführt,
    die ein KONTO in der Schweiz haben. Das heißt aber noch
    lange nicht,dass das alles Steuerflüchtlinge sind.

    Ist wie in D. auch,jeder hat das Recht,sein Geld anzulegen,
    wo er will.Ich würde es auch in der Schweiz anlegen.

    Bin etwas irritiert über den Artikel.Was soll damit erreicht
    werden?

  • @Ulrich62
    Ihre Irritation dürfte sich sicher wieder legen, wenn Sie sich bewusst machen, dass keiner mal eben 500 Millionen € verdient – auch nicht als Staatschef. Und schon gar nicht als Mutter eines Staatschefs.
    Und wäre es versteuert, bräuchte auch kein Deckname verwendet zu werden – abgesehen davon, dass ein solcher Kontoinhaber auch keine Entdeckung zu fürchten hätte und deshalb auskunftsfreudiger sein könnte.

    Und nun setzen Sie sich bitte erstmal, damit Sie nicht womöglich umfallen vor lauter Irritation, wenn ich Ihnen noch Folgendes sage:

    Die anderen Beträge auf den Schweizer Konten sind auch alle nicht versteuert!

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