Schwester einer IS-Geisel „Wir flehen den IS an“

John Cantlie war als Fotoreporter in Syrien im Einsatz. Milizen des IS entführten den Briten Ende 2012. Seitdem wird er für dessen Propaganda missbraucht. Nun wendet sich die Schwester von Cantlie an die Islamisten.
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John Cantlie (rechts) war als Foto-Reporter in Syrien im Einsatz. Quelle: ap

John Cantlie (rechts) war als Foto-Reporter in Syrien im Einsatz.

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LondonDie Schwester eines von der Terrormiliz Islamischer Staat festgehaltenen Briten hat an seine Entführer appelliert, den Kontakt zu seiner Familie nicht abreißen zu lassen.

Die Angehörigen von John Cantlie habe vor kurzem noch Verbindung zu den Extremisten aufnehmen können, doch hätten sie zuletzt nichts mehr gehört, sagte Jessica Cantlie am Montag. „Wir flehen den IS an, wieder direkten Kontakt aufzunehmen“, fügte sie hinzu.

John Cantlie war für mehrere britische Medien als Journalist tätig. Ende 2012 wurde er in Syrien entführt und tauchte seitdem in mehreren Propaganda-Videos der IS-Miliz auf.

Die Dschihadisten verbreiteten zuletzt Internet-Videos, die die Enthauptungen der amerikanischen Reporter James Foley und Steven Sotloff sowie der britischen Entwicklungshelfer David Haines und Alan Henning zeigten.

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