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Schwiegersohn des Präsidenten Kushner soll dank Trump streng geheime Informationen bekommen haben

US-Präsident Donald Trump soll laut einem Medienbericht seinem Schwiegersohn Jared Kushner eine Top-Secret-Freigabe erteilt haben – trotz Bedenken von Geheimdienstmitarbeitern.
Update: 01.03.2019 - 06:47 Uhr Kommentieren
Trump soll einem Medienbericht eine entsprechende Freigabe für Kushner im Mai angeordnet haben. Quelle: AFP
Jared Kushner

Trump soll einem Medienbericht eine entsprechende Freigabe für Kushner im Mai angeordnet haben.

(Foto: AFP)

WashingtonUS-Präsident Donald Trump hat einem Zeitungsbericht zufolge trotz Bedenken von Geheimdienstmitarbeitern seinem Berater und Schwiegersohn Jared Kushner Zugang zu streng geheimen Informationen verschafft. Trump habe eine entsprechende Freigabe für Kushner im Mai angeordnet, berichtete die „New York Times“ unter Berufung auf vier von dem Vorgang unterrichtete Personen.

Damit sei der US-Präsident über die Bedenken des damaligen Stabschefs des Weißen Hauses John Kelly und des damaligen Rechtsberaters Don McGahn hinweggegangen, heißt es weiter. Kelly habe in internen Notizen geschrieben, er sei „angewiesen“ worden, die Freigabe zu geben. McGahn schrieb eine Notiz, in der er sich gegen eine Freigabe für Kushner aussprach.

Elijah Cummings, Vorsitzender des Geheimdienstausschusses des Repräsentantenhauses, sagte am Donnerstag: Der Bericht „weist darauf hin, das Präsident Trump seinem Schwiegersohn Zugang zu den sensibelsten Verschlusssachen unseres Landes gewährt haben könnte, gegen den Rat von professionellen Mitarbeitern und im Gegensatz zu der öffentlichen Leugnung, eine Rolle gespielt zu haben“. Trump hatte der New York Times im Januar gesagt, er sei nicht in die Freigabe für Kushner involviert gewesen.

Cummings teilte mit, sein Komitee habe eine Untersuchung eingeleitet und Dokumente und Gesprächsaufzeichnungen zur Freigabe für Kushner angefordert. Ein Sprecher von Kushners Anwalt Abbe Lowell teilte mit, das Weiße Haus und Sicherheitsbeamte hätten bestätigt, dass der Prozess regulär abgelaufen sei. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, äußerte sich nicht zu dem Bericht.

Kushner ist mit Trumps Tochter Ivanka verheiratet. Diese sagte ebenfalls, ihr Vater habe bei der Freigabe für sie selbst oder Kushner keine Rolle gespielt.

Mehr: Im Fall des verstorbenen US-Bürgers Otto Warmbier, der nach seiner Haft in Nordkorea starb, sorgt US-Präsident mit seiner Anbiederung an Kim für Empörung.

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