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Schwierige Regierungsbildung Positive Signale aus Italien bei Suche nach Koalition

Italien könnte bald eine neue Regierung haben. Sozialdemokraten und die 5-Sterne-Bewegung verhandeln über eine Koalition. Die rechte Lega wäre außen vor.
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Der ehemalige Premierminister Paolo Gentiloni, Nicola Zingaretti und Andrea Marcucci arbeiten an einer neuen Koalition in Italien. Quelle: AFP
Optimistische Sozialdemokraten

Der ehemalige Premierminister Paolo Gentiloni, Nicola Zingaretti und Andrea Marcucci arbeiten an einer neuen Koalition in Italien.

(Foto: AFP)

Rom Die italienischen Sozialdemokraten (PD) und die populistische 5-Sterne-Bewegung kommen bei ihrem Versuch zur Bildung einer Regierungskoalition offenbar voran. Der PD-Abgeordnete Andrea Marcucci sagte, am Freitag hätten die Gespräche in einer positiven Atmosphäre stattgefunden.

Es bestehe „guter Grund zur Hoffnung“. Die PD ging auf eine der Kernforderungen der 5 Sterne ein, die Reduzierung der Abgeordnetenzahl im Parlament. Die Partei teilte mit, sie befürworte die Maßnahme, „solange es Verfassungs-Garantien gibt“.

Umgekehrt versicherte der Spitzenabgeordnete Francesco D'Uva von den 5 Sternen der PD, seine Partei werde keine Gespräche mit dem ehemaligen Bündnispartner, der rechten Lega, führen, solange sie versuche, mit den Sozialdemokraten eine Koalition zu schmieden. Die PD hatte darauf bestanden, dass die 5 Sterne nicht gleichzeitig mit der Lega über eine Wiederauflage der geplatzten Koalition berate.

Präsident Sergio Mattarella hat den Parteien bis Dienstag Zeit gegeben, eine Mehrheit zu finden und Neuwahlen zu verhindern. Innenminister und Lega-Chef Matteo Salvini hofft auf einen Urnengang. Seine rechte Partei führt in Umfragen deutlich.

Mehr: Neuwahlen, die Salvini wieder an die Macht bringen könnten, wären die schlechteste Lösung für Italien. Dem verschuldeten Land läuft die Zeit davon.

  • rtr
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