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Sechstes Jahr in Folge Griechenland bleibt in der Rezession

Die griechische Zentralbank schätzt, dass sich das Land auf das sechste Rezessionsjahr in Folge einstellen muss. Auch auf dem Arbeitsmarkt ist eine Erholung erst 2014 zu erwarten. Die Bank glaubt dennoch an die Reformen.
29.05.2013 - 14:23 Uhr 2 Kommentare
„Für immer geschlossen“ steht an diesem Geschäft in Athen. Die Wirtschaft des Landes schrumpft seit fünf Jahren. Quelle: dpa

„Für immer geschlossen“ steht an diesem Geschäft in Athen. Die Wirtschaft des Landes schrumpft seit fünf Jahren.

(Foto: dpa)

Athen Griechenland muss sich nach Einschätzung seiner Zentralbank auf das sechste Rezessionsjahr in Folge einstellen. Auch die Arbeitslosigkeit werde zunächst weiter steigen, bevor 2014 eine konjunkturelle Erholung einsetze, erklärte die Notenbank am Mittwoch in ihrem Monatsbericht. Sie rechnet 2013 mit einem Schrumpfen der Wirtschaftsleistung um 4,6 Prozent. Das Minus dürfte damit noch höher ausfallen als die bislang vorhergesagten 4,5 Prozent. 2013 wäre damit das sechste Jahr in Folge, in dem die griechische Wirtschaft schrumpft.

Für den Arbeitsmarkt sieht es nach Einschätzung der Bank of Greece bis auf weiteres düster aus: Die Arbeitslosenquote dürfte von derzeit 27 Prozent noch bis auf 28 Prozent steigen und erst ab 2015 allmählich wieder sinken. Für das laufende Jahr sei zudem eine Deflation, also sinkende Preise, von etwa 0,3 Prozent zu erwarten. Die Kernrate, also ohne Lebensmittel und Energie, werde wohl um rund ein Prozent sinken.

An die Regierung appellierte die Bank, den Reformkurs fortzusetzen. Das Klima für einen Erfolg der Reformen sei besser denn je.

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    Drei Jahre Eurokrise – ein Rückblick

    • rtr
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    2 Kommentare zu "Sechstes Jahr in Folge: Griechenland bleibt in der Rezession"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Der Euro bringt Frieden und Wohlstand - sagen unserer Minister..

      Und die Hilfszahlen an Griechenland kommen der griechischen Bevölkerung zu Gute, so die offizielle Propaganda...

      Scheint so, dass unsere etablierten Politiker uns "ein wenig" belogen haben.

    • Die Bank glaubt dennoch an die Reformen.
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      Eher werden sich freirammelnde Karnickel dem Zölibat unterwerfen, als dass die Griechen jemals ernsthafte Reformen durchsetzen werden. Die Griechen haben ein großes Maul, sie verkünden stets, was sie niemals umsetzen werden!
      Jämmerlich bis zum Abwinken, die stolzen Griechen.

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