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Seenotrettung Sea-Watch-Kapitänin Rackete hat Italien verlassen

Carola Rackete ist wieder aus Italien ausgereist. Dort wird weiterhin gegen sie wegen Beihilfe zur illegalen Einwanderung von Migranten ermittelt.
Update: 19.07.2019 - 14:01 Uhr Kommentieren
Gegen die Beleidigungen von Matteo Salvini geht die Kapitänin inzwischen gerichtlich vor. Quelle: AP
Carola Rackete

Gegen die Beleidigungen von Matteo Salvini geht die Kapitänin inzwischen gerichtlich vor.

(Foto: AP)

Rom Die deutsche Kapitänin Carola Rackete hat Italien nach Angaben der Hilfsorganisation Sea-Watch verlassen. Eine Sprecherin sagte der Deutschen Presse-Agentur am Freitag, es sei unklar, ob Rackete nach Deutschland aufgebrochen sei oder woandershin. Nähere Angaben sollte es aus Sicherheitsgründen nicht geben. Zunächst hatte die Sprecherin gesagt, Rackete sei ihres Wissens in Deutschland.

Die 31-Jährige aus Niedersachsen war mit dem Schiff „Sea-Watch 3“ mit Dutzenden Migranten an Bord unerlaubt in italienische Gewässer und den Hafen von Lampedusa gefahren. Gegen sie wird in Italien unter anderem wegen Beihilfe zur illegalen Einwanderung ermittelt. Am Donnerstag hatte Rackete sich noch einmal den Fragen der Staatsanwaltschaft gestellt.

Italiens rechter Innenminister Matteo Salvini erklärte am Freitag, er könne es nicht erwarten, „diese verwöhnte deutsche Kommunistin auszuweisen und sie nach Hause zu schicken“. Rackete hat gegen Salvini wegen Beleidigungen im Netz eine Verleumdungsklage eingereicht.

Mehr: Über die Verteilung von auf Mittelmeer geretteten Flüchtlingen gibt es innerhalb der EU weiterhin keinen Konsens. Es soll aber erneute Gespräche geben.

So äußert sich Carola Rackete nach der Vernehmung in Italien

  • dpa
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