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Selbstmordanschläge Dutzende Tote im Nordosten Nigerias

Zwei Attentäterinnen haben sich auf einem Markt in der Stadt Madagali in die Luft gesprengt. Sie rissen offenbar mindestens 30 Menschen mit in den Tod. Hinter der Tat wird die Islamistengruppe Boko Haram vermutet.
28.12.2015 - 19:07 Uhr
Nigeria wird immer wieder durch Anschläge erschüttert, wie hier im Juni diesen Jahres. Auch in der Stadt Maidguri hatten sich zwei Frauen in die Luft gesprengt. Quelle: ap
Attentat auf Markt in Nigeria

Nigeria wird immer wieder durch Anschläge erschüttert, wie hier im Juni diesen Jahres. Auch in der Stadt Maidguri hatten sich zwei Frauen in die Luft gesprengt.

(Foto: ap)

Kano Bei einem Doppelanschlag im Nordosten Nigerias sind am Montag offenbar dutzende Menschen getötet worden. Die beiden Selbstmordattentäterinnen sprengten sich auf einem Markt in der Stadt Madagali im Bundesstaat Adamawa in die Luft, wie die Armee mitteilte.

Nach Angaben eines Gemeindevorstehers rissen sie mindestens 30 Menschen mit in den Tod. Das Militär nannte keine Opferzahlen.

Zu der Tat bekannte sich zunächst niemand, doch verübt die Islamistengruppe Boko Haram in der Region regelmäßig ähnliche Anschläge. Am Sonntag und Montag wurden bei Attentaten und Angriffen der Extremisten im Großraum der weiter nördlich gelegenen Stadt Maiduguri 22 Menschen getötet und dutzende weitere verletzt.

Boko Haram kämpft seit 2009 für einen islamistischen Staat im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias. Dabei wurden mindestens 17.000 Menschen getötet und mehr als 2,6 Millionen Menschen aus ihren Häusern vertrieben.

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    Nigerias seit Mai amtierender Staatschef Muhammadu Buhari hat es sich zum Ziel gesetzt, den Aufstand der Islamistengruppe mithilfe der Armeen der Nachbarländer bis Jahresende niederzuschlagen. Sicherheitsexperten halten dies angesichts der anhaltenden Angriffe von Boko Haram allerdings schon seit längerem für unrealistisch.

    • afp
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