Selbstmordanschlag Blutiges Attentat in Nord-Ossetien

Die russische Unruheregion Nord-Ossetien kommt nicht zur Ruhe. Auf einem belebten Markt explodierte ein mit Sprengstoff gefülltes Auto und riss zahllose Menschen in den Tod.
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Russlands starker Mann Wladimir Putin hat ein Problem: Er bekommt den Kaukasus nicht in den Griff. Quelle: dpa

Russlands starker Mann Wladimir Putin hat ein Problem: Er bekommt den Kaukasus nicht in den Griff.

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HB WLADIKAWKAS. Bei einem Selbstmordanschlag in der russischen Unruheregion Nord-Ossetien im Kaukasus sind am Donnerstag mindestens 16 Menschen getötet worden. Weitere 110 Menschen wurden nach Behördenangaben verletzt, als der Attentäter die Bombe in einem Auto am Eingang eines belebten Marktes in der Provinzhauptstadt Wladikawkas zündete. Demnach war die Bombe mit bis zu 40 Kilogramm Sprengstoff und Metallteilen bestückt. Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin verurteilte die Tat: Der Anschlag sei ein verbrecherischer Akt, der den Hass zwischen den Völkern schüren solle. "Wir dürfen das nicht zulassen", zitierten russische Nachrichtenagenturen Putin.

Präsident Dmitri Medwedew hat die andauernden Unruhen im Nordkaukasus als Russlands größtes politisches Problem bezeichnet. In Nord-Ossetien leben vor allem Menschen mit christlich-orthodoxem Glauben. Die muslimischen Extremisten im Nordkaukasus sehen die Russen als Besatzer und verfolgen das Ziel, das islamische Recht in der Region einzuführen. Zu den Nachbarregionen von Nord-Ossetien gehören auch die Unruheherde Tschetschenien und Inguschetien.

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