Bewerten Sie uns Beantworten Sie drei Fragen und helfen Sie uns mit Ihrem Feedback handelsblatt.com zu verbessern. (Dauer ca. eine Minute)
Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Selbstmordattentate Mindestens 30 Tote bei Anschlägen in Pakistan

Die Gewalt in Pakistan nimmt kein Ende. Bei zwei Selbstmordanschlägen in Chakwal und nahe der Hauptstadt Islamabad kamen am Wochenende mindestens 30 Menschen ums Leben. Weitere 13 Menschen starben durch einen Raketenangriff der US-Luftwaffe in der nordwestlichen Region Nord-Waziristan.

HB ISLAMABAD. Bei zwei Selbstmordanschlägen in Pakistan sind am Wochenende mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Ein Attentäter sprengte sich in einem schiitischen Zentrum in der Stadt Chakwal in der Provinz Punjab in die Luft und riss mindestens 22 Gläubige mit in den Tod. 35 Menschen wurden bei der Explosion am Sonntag verletzt, wie die Polizei weiter erklärte. Demnach zündete der Mann den Sprengsatz als Sicherheitsleute ihn am Eingangstor stoppten. Da sich etwa 2000 Gläubige in dem Zentrum versammelt hatten, hätte die Opferzahl weitaus höher sein können.

Am Vortag waren bei einem Selbstmordanschlag in der 100 Kilometer nördlich gelegenen Hauptstadt Islamabad acht Soldaten getötet worden. In Pakistan kommt es immer wieder zu Vergeltungsaktionen von Extremisten der Sunniten und der schiitischen Bevölkerungsminderheit.

US-Drohnenangriffe auf Grenzregion

In der nordwestlichen Region Nord-Waziristan kamen am Samstag 13 Menschen ums Leben, weil ein unbemannter Flugkörper der US-Luftwaffe Raketen auf ein Haus feuerte. Unter den Toten waren nach pakistanischen Angaben auch einige ausländische Extremisten. Die USA hatten 2008 den Raketenbeschuss auf Pakistan aufgenommen. Ihr Ziel sind Rückzugsräume der Taliban- und Al-Kaida-Kämpfer im Nordwesten des Landes. Bei bislang etwa 35 Angriffen sind offiziellen Angaben zufolge rund 350 Menschen zu Tode gekommen.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Startseite
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%