Serbiens Regierungschef Vucic „Finanzhilfe für Balkan-Flüchtlinge senken“

Der serbische Ministerpräsident Aleksandar Vucic fordert Deutschland auf, die finanziellen Hilfe für Asylbewerber aus dem Westbalkan zu reduzieren. Zudem lobt er die Bundesregierung – und attackiert Griechenland.
Serbiens Ministerpräsident meint: „Weniger Geld in Deutschland entmutigt Migranten aus dem Westbalkan.“ Quelle: ap
Aleksandar Vucic

Serbiens Ministerpräsident meint: „Weniger Geld in Deutschland entmutigt Migranten aus dem Westbalkan.“

(Foto: ap)

Wien/DüsseldorfAleksandar Vucic ist keiner, der um den heißen Brei herumredet – schon gar nicht beim Flüchtlingsproblem, das dem EU-Beitrittskandidaten Serbien zusetzt. Der seit 2014 amtierende Premier, einst Propagandaminister unter Slobodan Miloševic, setzt auf eine europäische Lösung.

Herr Ministerpräsident, Mazedonien hat die Grenzen zu Serbien aufgemacht. Wie sieht die Situation von Tausenden von Flüchtlingen in Ihrem Land aus?

Wir reagieren sehr ernsthaft und verantwortungsvoll. Wir gehen mit den Flüchtlingen gut um. Wir tun unser Bestes. Die Migranten sind mit ihrer Behandlung in Serbien zufrieden. Bislang gab es keinen einzigen Zwischenfall. Aber wir können das Problem nicht lösen.

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