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Sicherheitsgesetz Australien will 10.000 Menschen aus Hongkong Aufenthalt gewähren

Angesichts des viel kritisierten Sicherheitsgesetzes will Australien Hongkongern den Zugang zur Staatsbürgerschaft erleichtern. China droht mit Konsequenzen.
12.07.2020 - 13:22 Uhr Kommentieren
Als ersten Schritt hatte Australiens Premier Scott Morrison das Auslieferungsabkommen mit Hongkong ausgesetzt, nun will er Hongkonger Bürgern den dauerhaften Aufenthalt vereinfachen. Quelle: dpa
Australiens Premier Morrison

Als ersten Schritt hatte Australiens Premier Scott Morrison das Auslieferungsabkommen mit Hongkong ausgesetzt, nun will er Hongkonger Bürgern den dauerhaften Aufenthalt vereinfachen.

(Foto: dpa)

Sydney Australiens Regierung wird etwa 10.000 derzeit im Land lebenden Hongkongern einen dauerhaften Aufenthalt ermöglichen. Wenn die aktuellen Visa ablaufen, solle den Hongkonger Passinhabern die Chance gegeben werden, einen langfristigen Wohnsitz in Australien zu beantragen, sagte der kommissarische Einwanderungsminister Alan Tudge am Sonntag dem Rundfunksender ABC.

Zwar solle ihnen der dauerhafte Aufenthaltsstatus nicht „automatisch“ gegeben werden, so Tudge, „aber es ist sicherlich ein einfacherer Weg zum dauerhaften Aufenthalt und natürlich auch zur Staatsbürgerschaft, wenn man seinen Wohnsitz einmal langfristig hier hat“. Für einen dauerhaften Aufenthalt müssten die Antragssteller noch immer Tests wie die charakterliche Eignung und Sicherheitsüberprüfungen überstehen.

Die australische Regierung hat Chinas neues sogenannte Sicherheitsgesetz für Hongkong verurteilt, das laut Kritikern prodemokratische Aktivisten in der Sonderverwaltungszone ins Visier nimmt. Premierminister Scott Morrison hat ein Auslieferungsabkommen seines Landes mit Hongkong ausgesetzt und die Visa für Hongkonger Bürgerinnen und Bürger im Land von zwei auf fünf Jahre verlängert. China hat die Schritte kritisiert und mit Konsequenzen für das chinesisch-australische Verhältnis gedroht.

Mehr: Bundesaußenminister Heiko Maas mahnt zur Geschlossenheit: Ohne eine gemeinsame Hongkong-Position gerate die EU im Konflikt zwischen China und den USA unter die Räder.

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