Sicherheitspolitik Europäische Investitionsbank fördert vermehrt Rüstungskonzerne
Die Maschine wird zivil und auch militärisch eingesetzt. Ein solches Projekt könnte die EIB fördern.
Brüssel Werner Hoyer hatte sich lange gesträubt: Wenn sein Institut in die Finanzierung von Rüstung einsteige, warnte der Präsident der Europäischen Investitionsbank (EIB), verliere sie das Vertrauen der Investoren auf den Kapitalmärkten und gefährde damit ihr Geschäftsmodell.
Auf Druck der nationalen Regierungen und der EU-Kommission legt die Förderbank mit Sitz in Luxemburg ihre Berührungsängste nun aber zumindest teilweise ab. Zwei Milliarden Euro jährlich will die EIB in den nächsten drei Jahren für Unternehmen bereitstellen, die auch im Rüstungsgeschäft aktiv sind. Die Bank werde zwar auch künftig etwa die Entwicklung von Waffen oder Munition nicht unterstützen, sagte EIB-Vizepräsident Alexander Stubb dem Handelsblatt. „Aber wir öffnen die Tür und schauen uns bestimmte Dinge offener an als zuvor.“ Dazu zählten vor allem zivil wie militärisch nutzbare Güter.
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