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Sicherheitspolitik Iran wendet sich nach Bolton-Ernennung Russland und China zu

Der neue Sicherheitsberater der US-Regierung hat in der Vergangenheit besonders zu Israel gestanden – daraus zieht der Iran seine Konsequenzen.
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Durch den neuen Sicherheitsberater der US-Regierung, John Bolton, zeige die USA erhöhten Druck auf den Iran. Quelle: dpa
John Bolton

Durch den neuen Sicherheitsberater der US-Regierung, John Bolton, zeige die USA erhöhten Druck auf den Iran.

(Foto: dpa)

Dubai Nach der Ernennung des außenpolitischen Hardliners John Bolton zum Nationalen Sicherheitsberater der US-Regierung soll sich der Iran nach den Worten eines führenden Sicherheitspolitik stärker nach Russland und China orientieren. Die Islamische Republik solle ihre Verbindungen zu den Regierungen in Moskau und Peking vertiefen, sagte der Vorsitzende des Parlamentsausschusses für Auswärtige Beziehungen und Nationale Sicherheit, Alaeddin Borudscherdi, laut einem Bericht der Nachrichtenagentur ISNA vom Samstag. Der Aufstieg besonders Iran-kritische Politiker in den USA zeige, dass die Regierung von Präsident Donald Trump den Druck auf das Land erhöhen wolle. Dabei beuge sich Trump hauptsächlich den Interessen Israels und Saudi-Arabiens. Beide Länder sind Erzfeinde des Iran.

Bolton hat im Nahost-Konflikt besonders Partei für Israel ergriffen und sich in der Vergangenheit auch schon für ein militärisches Vorgehen gegen den Iran ausgesprochen, von dem Israel sich bedroht fühlt. Der frühere US-Botschafter bei den Vereinten Nationen favorisierte zudem die Kündigung des internationalen Atomabkommens mit dem Iran. Beobachter sehen die Ernennung Boltons als einen weiteren Schritt zum Ende der Vereinbarung, die die Teheraner Regierung unter Trumps Vorgänger Barack Obama unterzeichnet hatte. Sie sieht die Aufhebung von Sanktionen gegen den Iran vor, der im Gegenzug sein umstrittenes Atomprogramm zurückfahren muss.

  • rtr
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