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Sieben neue Mitglieder Erweiterung der Nato offiziell

Die Nato hat mit der Aufnahme von sieben neuen Mitgliedern am Montag die umfassendste Erweiterung ihrer Geschichte vollzogen. Damit ist das Bündnis nun von 19 auf 26 Mitgliedstaaten gewachsen.

HB WASHINGTON/MOSKAU. Die Regierungschefs von sieben osteuropäischen Staaten hinterlegten am Montag in Washington die Beitrittsurkunden und machten damit die umfassendste Erweiterung in der Geschichte der Allianz offiziell. US-Außenminister Colin Powell, der die kurze Zeremonie leitete, sprach von einem historischen Schritt.

Präsident George W. Bush wollte noch am selben Tag die neuen Partner Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Rumänien, die Slowakei und Slowenien in einer Feierstunde im Weißen Haus im mächtigsten Militärbündnis der Welt willkommen heißen. Unmittelbar vor der Nato- Osterweiterung hatte sich Russland erneut besorgt über die Aufnahme der drei baltischen Republiken in die Allianz geäußert. Estland, Lettland und Litauen sind die ersten Nato-Länder, die einst Teil der Sowjetunion waren.

Am kommenden Freitag werden die sieben ehemals kommunistischen Mitgliedsländer noch einmal begrüßt: Dann sollen im Kreis der Außenminister aller Nato-Staaten ihre Flaggen vor dem Hauptquartier des Bündnisses aufgezogen werden. Bush lud zur Zeremonie am Montag im Weißen Haus auch die Regierungschefs von Kroatien, Albanien und Mazedonien ein, die sich um eine Mitgliedschaft bemühen.

Alle Nato-Neulinge haben enge Beziehungen zu den USA: Sie haben durchweg den Irak-Krieg vorbehaltlos unterstützt. Rumänien gehört zu den osteuropäischen Bündnisländern, in denen die USA nach ihrer - geplanten - massiven Truppenverringerung in Deutschland neue Stützpunkte aufbauen wollen.

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