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Sinneswandel im Vatikan? Neuer Papst verdammt Homosexuelle nicht mehr

Homosexuelle Neigungen sind keine Sünde, homosexuelle Aktionen schon. Mit dieser widersprüchlichen Botschaft hat sich Papst Franziskus auf seiner ersten Pressekonferenz an die katholischen Gläubigen gewandt.
29.07.2013 - 15:34 Uhr 8 Kommentare
Papst Franziskus auf dem Weltjugendtag in Rio de Janeiro: Frauen als Priesterinnen lehnt er ab. Quelle: dpa

Papst Franziskus auf dem Weltjugendtag in Rio de Janeiro: Frauen als Priesterinnen lehnt er ab.

(Foto: dpa)

Rom Papst Franziskus hat in seiner ersten Pressekonferenz als Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche dafür geworben, Schwule und Lesben nicht zu diskriminieren. Homosexuelle Neigungen seien keine Sünde, homosexuelle Aktionen dagegen schon, sagte der Papst auf dem Rückflug nach Rom von seiner Brasilienreise zu Journalisten. Er bestätigte auch die Glaubensgrundlage der katholischen Kirche, nach der Frauen kein Priesteramt ausüben dürfen.

„Wenn eine Person homosexuell ist und Gott sucht und guten Willens ist, wer bin ich, um über ihn zu richten?“, fragte der Papst. Aus dem Katechismus gehe ganz klar hervor, dass diese Menschen nicht an den Rand gedrängt werden dürften, sondern im Gegenteil in die Gesellschaft integriert werden müssten.

Franziskus nahm erstmals in seiner Funktion als Papst Stellung zur Forderung, auch Frauen zu Priesterinnen zu weihen: „Diese Tür ist geschlossen.“ Allerdings sollten Frauen wichtigere Rollen in der Kirchenverwaltung und in den pastoralen Aktivitäten einnehmen.

Papst Franziskus kam am Montag in Rom nach einer triumphalen Brasilienreise an. Am Abschluss-Gottesdienst nahmen am Sonntag rund drei Millionen meist junge Menschen teil, die sich auf dem kilometerlangen Strand der Copacabana in Rio de Janeiro drängten.

  • rtr
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8 Kommentare zu "Sinneswandel im Vatikan?: Neuer Papst verdammt Homosexuelle nicht mehr"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • ...und den anderen Schwachsinn in Ihrem Kommentar übersehe ich einfach mal...

  • Die Kirche ist knöchrig; da haben Sie schon recht...

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.


  • ich glaube eher, dass die Tür für Frauen deshalb verschlossen ist, weil so viele Priester schwul sind.
    *
    Zu schwulen Darkrooms haben i.d.R. auch keine Frauen Zutritt. Passt also schon.

  • Zum Thema Frauen als Priesterinnen sagte der Papst: "Diese Türe ist geschlossen." Sehr interessant. Man denkt schon fast an eine hinter einem Schrank versteckte Tapetentür im Zimmer eines Hotels. Das heißt: Der Schrank ließe sich wegschieben, jemand hat den Schlüssel,könnte die Tür öffnen. Eigentlich. Aber das soll nicht geschehen. Das macht mich neugierig. Was ist hinter der Türe?

  • Kein Widerspruch???

    Dann erklären Sie oder die römisch katholosche Kirche mir doch bitte mal, wie man zwar schwul sein darf, aber diese Neigung nicht lebt.

    Das stellt sich die rkK wohl ähnlich dem Zölibat vor, oder??? Kein Wunder, dass sich so viele Homosexuelle im Priesteramt wiederfinden. (Ironie Ende)

  • Die Botschaft (des Papstes) ist auch keineswegs widersprüchlich.

  • Die Headline des Artikels ist extrem tendenziös und sachlich schlichtweg falsch. Von journalistischer Sorgfaltspflicht kann hier keine Rede sein: Eine "Verdammung" hat auch unter Franziskus' Vorgänger Benedikt XVI. zu keiner Zeit stattgefunden. Der "Katechismus der kath. Kirche" (KKK), der seit 1992 und damit lange vor Benedikt XVI. approbiert ist, sagt unter Nr. 2358, dass Homosexuellen mit "Achtung, Mitgefühl und Takt" zu begegnen ist. Franziskus sagt damit nichts Anderes oder gar Neues gegenüber seinem Vorgänger. Alte Kamellen, die hier als angebliches "Umdenken" gedeutet werden.

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