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Sitz im UN-Sicherheitsrat Rice lässt Deutschland angeblich fallen

US-Außenministerin Condoleezza Rice lehnt nach einem Bericht der "Washington Post" anscheinend einen ständigen Sitz Deutschlands im UN-Weltsicherheitsrat ab.

HB WASHINGTON. Das Blatt zitiert aus einem vertraulichen Papier über ein privates Treffen von Rice mit Mitgliedern einer Arbeitsgruppe des US-Kongresses zum Thema UN-Reformen. In dem Schriftstück heißt es, Rice denke, "dass es nur sehr schwache logische Gründe dafür gibt, einem weiteren Mitglied der Europäischen Union einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat zu geben". Die Aktennotiz soll vom Vorsitzenden der Arbeitsgruppe, George Ward, stammen.

Offiziell haben sich die USA bislang nicht zu dem deutschen Werben um einen ständigen Sitz geäußert. Im März sprach sich Rice allerdings für einen ständigen Sitz Japans aus. Aus dieser Zusage hatten die Deutschen Hoffnung geschöpft, weil sie und ihre Verbündeten Japan, Brasilien und Indien öffentlich in einer Art "Nibelungentreue" zueinander stehen nach dem Motto: Alle oder keiner.

Ständige Mitglieder des Sicherheitsrats sind zurzeit die USA, Russland, Großbritannien, Frankreich und China. Die zehn weiteren Ratsmitglieder wechseln nach einer zweijährigen Amtsphase.

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