„Sitzen im gleichen Boot“ EP-Präsident Schulz macht den Griechen Mut

Vor dem griechischen Parlament spricht Martin Schulz dem wirtschaftlich angeschlagenen Land Mut zu. Der Präsident des Europäischen Parlaments sprach zudem über das angespannte Verhältnis von Griechen und Deutschen.
14 Kommentare
Martin Schulz fürchtet, dass die deutsch-griechische Freundschaft durch die Freundschaft vergiftet wird. Quelle: dapd

Martin Schulz fürchtet, dass die deutsch-griechische Freundschaft durch die Freundschaft vergiftet wird.

(Foto: dapd)

AthenDer Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, macht den Griechen Mut. „Wir sitzen im gleichen Boot“, sagte er dem griechischen Staatspräsidenten Karolos Papoulias nach einem Fernsehbericht in Athen. Schulz traf die politische Führung und sprach am Abend vor dem griechischen Parlament. In seiner Rede ging er auf die jüngsten Missverständnisse zwischen Deutschen und Griechen ein.

„Es schmerzt mich, erleben zu müssen, dass die jahrzehntelang gute Freundschaft zwischen Griechen und Deutschen durch diese Krise allmählich vergiftet wird“, sagte Schulz laut Redemanuskript. Es sei sein „Herzenswunsch, dass die Kränkungen und Verletzungen heilen, dass anstatt Überheblichkeit, Pauschalurteilen und Verunglimpfungen, wieder Respekt, Dialog und Zusammenarbeit unser Verhältnis bestimmen“, meinte Schulz.

Er erinnerte auch daran, dass erst am Montag der Deutsche Bundestag dem zweiten Hilfspaket zugestimmt habe. „Doch nie darf die Hilfe des einen, die Würde des anderen infrage stellen“, sagte Schulz.

Griechenland steckt nach seinen Worten in einer tiefen Rezession, die Menschen hätten deshalb wieder Hoffnung verdient. Er habe kein Verständnis für jene, die keine Steuern zahlten und ihr Geld außer Landes schafften. „Griechenland muss im Euro bleiben - das ist im besten Interesse von Griechenland und das ist im besten Interesse von Europa. Wir sitzen alle im selben Boot - nur gemeinsam können wir diesen Sturm meistern“, sagte Schulz.

  • dpa
Startseite

14 Kommentare zu "„Sitzen im gleichen Boot“: EP-Präsident Schulz macht den Griechen Mut"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • "dass die deutsch-griechische Freundschaft durch die Freundschaft vergiftet wird."

    Also, 'durch die Freundschaft'... Nicht durch die 'Feindschaft', etwa? Die, übrigens, in fast allen Kommentaren zum Artikel ganz deutlich zu merken ist?

  • Das kommt davon wenn er nicht auf echte Eurodemokraten wie Nigel Farage hört.

  • Wenn der Knall kommt, muss der so schnell wies geht aufs Feld Rüben hacken 12 h/Tag. Für ne 1 Unze Silber den Monat. Damit die Dummheit aus der Birne kommt.

  • Ich möchte kurz feststellen, dass ich nichts mit "hardy" zu tun habe. "Hardy" bezieht sein monatliches Einkommen offenbar direkt aus Brüssel, von den Bilderbergern gibt es einen Bonus für sein politisch korrektes Gelaber.
    Immerhin ist er fleissig und tut was für sein Geld: Hartnäckig beleidigt er jeden, der nicht seine Meinung teilt. Ein politischer Saubermann, an dem 60 Jahre Umerziehung ihre Wirkung zeigen.

  • okay, lasst uns gleich die Kugel geben. wir tun es ja für EUROPA::

  • Sie schlagen ein KZ für EUdSSR-Politiker vor? Garnicht mal so eine schlechte Idee, hardy. Hätte ich ihnen garnicht zugetraut. Und Schulz als Kapo!:-D

    Antworten wäre ja besser, aber entweder alles löschen oder nichts;-)


  • Einfach mal beide Seiten laden und hin- und herklicken. Dann sieht man, wie "gearbeitet" wird.

    http://www.handelsblatt.com/politik/international/sitzen-im-gleichen-boot-ep-praesident-schulz-macht-den-griechen-mut/6266924.html

    http://www.handelsblatt.com/politik/international/schuldenkrise-lagarde-fordert-groesseren-euro-rettungsschirm/6100538.html

  • Wieso zeigt eigentlich der unterbelichtete Schulz mit dem Zeigefnder auf sich selbst, während Lagarde auf andere zeigt?

    http://www.handelsblatt.com/politik/international/schuldenkrise-lagarde-fordert-groesseren-euro-rettungsschirm/6100538.html

  • Herr Schulz ist ja nicht mit eigenem Geld dabei,da hat er leicht Reden.Er würde nie und nimmer griechische Staatsanleihen kaufen oder gar in Griechenland investieren.

  • Herr Schulz hätte die Ursachen der Probleme in Griechenland klar ansprechen sollen. Dann hätten die Griechen verstanden, warum andere Staaten sich so schwer tun mit der Solidarität. Stattdessen schwafelt der Kerl von Rezession, die Griechenland überrascht heimsuchte. Es tut weh zu wissen, daß wir solche Politiker mit unserem hart verdienten Geld durchfüttern. Während Ideologe Cohn-Bendit ja manchmal noch zur Belustigung beiträgt, kommt von Herrn Schulz nur Luft. Man muss sich wirklich schämen für diese Leute, deren Aufgabe es eigentlich ist, frühzeitig in solche Fehlentwicklungen innerhalb der EU einzugreifen. Jetzt dort staatstragend sitzen und dumme Sprüche klopfen....

Alle Kommentare lesen
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%