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Slowakei Stichwahl zwischen Ministerpräsident Fico und Millionär Kiska

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico muss gegen den parteilosen Millionär Andrej Kiska in die Stichwahl. In der ersten Runde lag Fico nur vier Prozentpunkte vor seinem Kontrahenten.
16.03.2014 - 16:22 Uhr Kommentieren
Andrej Kiska und Robert Fico (rechts) während eines TV-Duells. Quelle: ap

Andrej Kiska und Robert Fico (rechts) während eines TV-Duells.

(Foto: ap)

Bratislava In der Slowakei entscheidet eine Stichwahl über den künftigen Präsidenten: Die erste Wahl-Runde am Samstag entschied der sozialdemokratische Ministerpräsident Robert Fico mit nur vier Prozentpunkten mehr als der parteilose Millionär Andrej Kiska für sich. Damit dürfte das Rennen in zwei Wochen überraschend knapp werden.

Fico kam nach offiziellem Ergebnis von Sonntag auf 28 Prozent, sein Rivale Kiska auf 24 Prozent. Demnach erhielt der Regierungschef lediglich 75.923 Stimmen mehr als der Politneuling. Die Wahlbeteiligung lag bei 43,4 Prozent. Umfragen hatten dem 49-jährigen Fico rund 35 Prozent der Stimmen vorausgesagt. Die Stichwahl findet am 29. März statt.

Fico wird nun versuchen, auch Wähler zu mobilisieren, die seinen Sieg für sicher hielten und deshalb womöglich zu Hause geblieben waren. Der Sozialdemokrat setzte den Wahlkampf am Sonntag gleich fort. „Sie wissen absolut alles über mich. Ich stehe völlig nackt vor dem Volk. Gegen mich tritt ein Kandidat an, über den Sie nichts wissen“, sagte Fico.

Derweil kündigte Kiska an, er werde wegen Äußerungen Ficos über seine Geschäfte Anzeige erstatten. Der Regierungschef hatte Kiska unter anderem als „Wucherer“ bezeichnet und dabei Bezug auf dessen in den 1990er Jahren gegründete Mikrokredit-Unternehmen genommen. „Jeder Bürger hat das Recht, seine Ehre zu verteidigen“, sagte Kiska in einer Fernsehdebatte mit Fico am Sonntagmorgen. Der 51-jährige Kiska gilt nicht als korrupt, auch weil er viel von seinem Vermögen für wohltätige Zwecke spendete.

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