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Sonderbehandlung sorgt für Kritik Schweiz hob Nachtflugverbot für verletzten Scheich auf

Vor 6 Uhr nachts aus Zürich abfliegen? Wegen eines Nachtflugverbots ist das nicht möglich. Es sei denn, man ist ein Scheich aus Katar. Weil der Flughafen dem ehemaligen Emir eine Ausnahme gewährte, hagelt es nun Kritik.
29.12.2015 - 18:28 Uhr
Wegen Hüftbeschwerden ließ sich der ehemalige Emir von Katar nach Zürich einfliegen – nachts, während der Flugverbotszeit. Quelle: dpa
Hüftoperation

Wegen Hüftbeschwerden ließ sich der ehemalige Emir von Katar nach Zürich einfliegen – nachts, während der Flugverbotszeit.

(Foto: dpa)

Zürich Eigentlich herrscht am Airport von Zürich ein strenges Nachtflugverbot. Doch für den einstigen Emir von Katar und seine Entourage haben die Schweizer zu Weihnachten ein Auge zugedrückt. Für drei Passagierjets des arabischen Königshauses wurden deutlich vor 6 Uhr Landegenehmigungen erteilt. Der Grund für die in Schweizer Medien kritisierte Sonderbehandlung wurde am Dienstag offiziell nachgereicht: Scheich Hamad bin Khalifa Al Thani (63), Oberhaupt des ölreichen Emirats am Persischen Golf von 1995 bis 2013, hatte sich in den Ferien einen Bruch zugezogen und musste operiert werden.

Der Ex-Emir sei am 26. Dezember erfolgreich vom Chefarzt an der linken Hüfte operiert worden, erklärte die auf Orthopädie spezialisierte Zürcher Schulthess Klinik im Auftrag ihres VIP-Patienten. „Die Operation ist ohne Komplikationen und zur vollsten Zufriedenheit verlaufen.“

Nach Informationen des Zürcher „Tages-Anzeigers“ war zunächst ein Airbus der katarischen Regierungsflotte um 00.30 Uhr eingeschwebt. Um 5 Uhr und 5.15 Uhr seien dann zwei weitere Flugzeuge aus Doha in Zürich gelandet.

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    Mit diesen Airlines gibt es besonders oft Ärger
    Entschädigung bei Verspätungen
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    Passagiere sind es gewohnt, dass das Flugzeug pünktlich startet. Doch oft kommt es zu Verspätungen oder Ausfällen. Streiks, Wetter oder technische Probleme können den Abflug verzögern oder gar unmöglich machen. Das passiert auch in den Sommermonaten, wenn viele Reisende unterwegs sind. Ärgerlich – doch Passagiere haben manchmal einen Anspruch auf Entschädigung.

    Der Entschädigungsdienstleister „Refund.me“ hat untersucht, welche Airlines besonders häufig für Verspätungs- oder Flugausfallverdruss bei den Passagieren sorgen. Datengrundlage sind mehrere tausend Forderungen aus den Monaten Juni bis September 2015. Von welchen Fluggesellschaften besonders häufig Entschädigungen verlangt wurden.

    (Foto: dpa)
    Platz 5 weltweit – British Airways
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    Drei Prozent der Entschädigungsansprüche weltweit, insbesondere von englischen, französischen und spanischen Passagieren, richten sich gegen British Airways. Bei einem großen Angebot an Flügen ist eine Flugverspätung bei den Briten offenbar sehr häufig an der Tagesordnung.

    Betroffene Fluggäste können sich an Unternehmen wie Refund.me wenden, die als eine Art Inkassodienst fungieren. Das macht es für die Passagiere oft einfacher, als selbst gegen die Fluggesellschaft vorzugehen.

    (Foto: AFP)
    Platz 4 weltweit – Air France
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    Dauert die Verspätung länger als drei Stunden, steht Fluggästen eine zeitlich gestaffelte Entschädigung zwischen 250 Euro und 600 Euro zu. Gegen die größte französische Fluggesellschaft Air France richten sich weltweit dreieinhalb Prozent der Auszahlungsansprüche.

    (Foto: AFP)
    Platz 3 weltweit – Ryanair
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    Insgesamt gingen bei Refund.me zwischen Juni und September Entschädigungsansprüche gegen 151 Fluggesellschaften ein. Auch Ryanair wurde dabei nicht verschont: fünf Prozent der Ansprüche der Fluggäste weltweit richten sich gegen die irische Billig-Airline.

    (Foto: dpa)
    Platz 2 weltweit – Easyjet
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    Acht Prozent der Fluggäste aus der ganzen Welt gingen die britische Fluggesellschaft Easyjet vor. Müssen Passagiere am Flughafen länger warten, stehen ihren außerdem Essen und Getränke zu. In der Regel verteilen die Fluggesellschaften Gutscheine. Bei Erfolg vor Gericht kassieren Dienstleister wie Refund.me eine Provision. Sollte die Klage jedoch scheitern, trägt das Unternehmen die Kosten.

    (Foto: AFP)
    Platz 1 weltweit – Vueling
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    Die meisten Entschädigungsansprüche der Passagiere weltweit richteten sich gegen Vueling: 13 Prozent. Die spanische Billigfluggesellschaft befindet sich in einer Wachstumsphase und baut ihr Streckennetz und ihre Flotte kontinuierlich aus.

    (Foto: dapd)
    Platz 5 Deutschland – Easyjet
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    Während englische, französische und spanische Passagiere vor allem von den bereits erwähnten Fluggesellschaften Entschädigungen forderten, sah es bei den deutschen Flugreisenden anders aus: insgesamt gingen sie gegen 68 Airlines vor. Neben einheimischen Gesellschaften landet die britische Easyjet auch in dieser Auswertung, diesmal auf dem fünften Platz mit fünf Prozent.

    (Foto: dapd)
    • dpa
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