Sondergipfel Afrikanische Union berät über Extremisten

Die von Extremisten verübten Anschläge mehren sich. Nun hat die Afrikanische Union auf einem Gipfeltreffen über die wachsende Bedrohung beraten. Die Staatschefs zogen Bilanz – und sagten dem Terror den Kampf an.
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Auf einem Sondergipfel in Nairobi bilanzierten Staats- und Regierungschef bisherige Erfolge im „Kampf gegen den Terror“. Quelle: AFP

Auf einem Sondergipfel in Nairobi bilanzierten Staats- und Regierungschef bisherige Erfolge im „Kampf gegen den Terror“.

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NairobiDie Staats- und Regierungschef der Afrikanischen Union (AU) haben sich auf einem Sondergipfel der Bedrohung durch extremistische Gruppierungen gewidmet. „Wir sorgen uns um den den Frieden und die Stabilität auf unserem Kontinent“, sagte der tschadische Staatschef Idriss Déby Itno am Dienstag in der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Zu den ranghohen Teilnehmern des eintägigen Treffens zählten neben dem Gastgeber, Kenias Staatschef Uhuru Kenyatta, die Präsidenten der von islamistischen Kämpfern bedrohten Länder Nigeria und Somalia, Goodluck Jonathan und Hassan Sheikh Mohamud.

Auf dem AU-Gipfel sollte den Organisatoren zufolge der bisherige „Kampf gegen den Terror“ in Afrika bilanziert werden. Ferner sollten sich die AU-Chefs über „praktische Maßnahmen“ austauschen. „Die Angriffe in der Sahelzone, Terrorakte von Boko Haram in Nigeria und anderen Teilen Westafrikas motivieren uns nur, unsere Anstrengungen im Kampf gegen diese Geißel weiter zu verstärken“, sagte Déby Itno, der zur Zeit dem AU-Rat für Frieden und Sicherheit vorsteht.

Kenyatta sagte, die Teile Somalias kontrollierende Islamisten-Miliz Shebab sei „eine ernsthafte Gefahr“ für die Region Ostafrika. Die 22.000 Mann starke AU-Mission in Somalia (Amisom) hat die Shebab-Milizen in Somalia zwar zurückdrängen, aber bislang nicht schlagen können. Das benachbarte Kenia geriet wegen seiner Beteiligung an Amisom immer wieder ins Visier der Miliz, die zahlreiche Anschläge in dem Land verübte. So bekannte sich Shebab zu einem Überfall auf ein Einkaufszentrum in Nairobi, bei dem Ende September vergangenen Jahres 67 Menschen getötet wurden.

  • afp
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