Spanien Madrid will Autonomie von Regionen reformieren

Die Autonomie von spanischen Regionen könnte künftig geändert werden. Die beiden größten Parteien des Landes haben sich auf die Aufnahme von Gesprächen geeinigt. Auch eine Verfassungsreform ist angedacht.
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Der spanische Oppositionsführer (l.) und der Ministerpräsident des Landes wollen die Autonomie von Regionen ändern. Quelle: AP
Pedro Sánchez und Mariano Rajoy

Der spanische Oppositionsführer (l.) und der Ministerpräsident des Landes wollen die Autonomie von Regionen ändern.

(Foto: AP)

MadridDie beiden größten spanischen Parteien wollen Oppositionsführer Pedro Sánchez zufolge über Änderungen an der Autonomie von Regionen sprechen. Angesichts der Unabhängigkeitsbestrebungen in Katalonien habe man sich auf Verhandlungen über die entsprechenden Gesetze geeinigt, sagte Sánchez am Mittwoch. Mit Ministerpräsident Mariano Rajoy sei vereinbart worden, innerhalb von sechs Monaten Gespräche zu beginnen.

Sánches sagte, dabei solle es um eine Reform der Verfassung und Änderungen an Regeln zu den 17 Regionen von Spanien gehen. Seine Sozialistische Partei wolle die Verfassungsreform, um „Katalonien zu ermöglichen, ein Teil Spaniens zu bleiben“, sagte Sánchez.

Die Sozialistische Partei unterstütze den Konservativen Rajoy bei seiner Forderung, dass der katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont klarstellen soll, ob am Dienstag die Unabhängigkeit Kataloniens erklärt worden ist. Puigdemont müsse klar machen, welche Pläne er hat, sagte Sánchez.

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