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Spanien vor Neuwahlen Rückschlag für Sozialistenchef Sánchez bei Regierungsbildung

Die Hoffnung auf eine Mitte-Links-Regierung in Spanien unter Führung der Sozialisten ist erloschen. Die Bürgerpartei Ciudadanos hat eine Koalition mit der linken Podemos ausgeschlossen. Drohen Neuwahlen?
Bekommt Sánchez Podemos und Ciudadanos nicht an einen Tisch, könnten Spaniens Bürger erneut zur Urne gebeten werden. Quelle: Reuters
Sozialistenführer Sánchez

Bekommt Sánchez Podemos und Ciudadanos nicht an einen Tisch, könnten Spaniens Bürger erneut zur Urne gebeten werden.

(Foto: Reuters)

Madrid Die Hoffnung des spanischen Sozialistenchefs Pedro Sánchez auf die Bildung einer Mitte-Links-Regierung hat einen Dämpfer erhalten. Die liberalen Ciudadanos (Bürger) schlossen eine Koalition aus, der neben den Sozialisten (PSOE) auch die Linkspartei Podemos (Wir können) angehören würde. Parteichef Albert Rivera kündigte an, die Liberalen nähmen eher vorgezogene Parlamentswahlen in Kauf.

„Neuwahlen wären eine schlechte Lösung, aber noch schlimmer wäre eine schlechte Regierung“, sagte Rivera in der Nacht zum Donnerstag dem TV-Sender Telecinco. Der PSOE-Parteichef Sánchez hatte sich zuvor nach einem Treffen mit seinem Podemos-Amtskollegen Pablo Iglesias zuversichtlich geäußert, ein Regierungsbündnis mit den Liberalen und der Linkspartei schließen zu können.

Rivera tritt dagegen für eine Koalition seiner Partei mit den Sozialisten und den Konservativen (PP) des amtierenden Ministerpräsidenten Mariano Rajoy ein. Wenn bis zum 2. Mai keine Regierung gebildet wird, werden am 26. Juni Neuwahlen fällig.

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  • dpa
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