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Spanische Banken EZB und IWF überwachen Bilanzcheck

Die Europäische Zentralbank (EZB) und der Internationale Währungsfonds (IWF) werden die zur Beruhigung der Finanzmärkte angesetzte Bilanzprüfung bei spanischen Banken beaufsichtigen.
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Die spanische Großhilfe Bankia erhält Milliarden an Staatshilfe. Das ruft Proteste hervor. Quelle: Reuters

Die spanische Großhilfe Bankia erhält Milliarden an Staatshilfe. Das ruft Proteste hervor.

(Foto: Reuters)

Madrid Wie ein Regierungsmitarbeiter der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag weiter mitteilte, müssen die genauen Details der unabhängigen Prüfung jedoch noch festgezurrt werden. Die Untersuchung soll spätestens Mitte Juni abgeschlossen sein und Klarheit über die Summe bringen, die die Regierung schlimmstenfalls zur Stützung des Bankensektors aufwenden muss.

Volkswirte begrüßten die Einbindung von IWF und EZB. "Man muss sie beteiligen, weil die Investoren den Zahlen von der spanischen Notenbank und dem Finanzministerium nicht trauen", erklärte Citigroup-Volkswirt Guillaume Menuet.

Die spanische Regierung will die fatale Immobilienkrise des Landes mit massiven Eingriffen in den Bankensektor ein für alle mal in den Griff bekommen. Hierzu beschloss sie vor zwei Wochen eine weitere Reform der Branche. Die Geldhäuser müssen unter anderem ihr Immobilien-Portfolio von unabhängigen Buchprüfern auf versteckte Risiken abklopfen lassen. Außerdem müssen sie zusätzlich noch etwa 30 Milliarden Euro für faule Kredite zurücklegen und ihr Immobilienvermögen auslagern. Insgesamt schwellen die Rückstellungen dadurch auf 137 Milliarden Euro an.

  • rtr
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