Spannungen in Italien Monti wirft als Parteichef hin

Die Spannungen in der italienischen Regierung nehmen kein Ende. Ex-Ministerpräsident Mario Monti trat nun im Streit über den Haushaltsentwurf von seinem Posten als Parteichef zurück und kündigte weitere Schritte an.
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Ex-Ministerpräsident Mario Monti trat als Chef der von ihm selbst gegründeten Partei Bürgerliche Wahl zurück. Quelle: AP/dpa

Ex-Ministerpräsident Mario Monti trat als Chef der von ihm selbst gegründeten Partei Bürgerliche Wahl zurück.

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RomIn Italien bahnen sich neue Spannungen in der Drei-Parteien-Koalition von Regierungschef Enrico Letta an. Ex-Ministerpräsident Mario Monti trat am Donnerstag im Streit über den Haushaltsentwurf 2014 als Chef der von ihm selbst gegründeten Partei Bürgerliche Wahl zurück. Zudem kündigte er seinen Austritt aus der Fraktion an.

Hintergrund ist, dass elf Abgeordnete der Partei den Haushalt Lettas für 2014 mittragen wollen, während Monti mehr Steuerentlastungen und Impulse für Wirtschaftswachstum fordert. Die Bürgerliche Wahl bildet zusammen mit der PdL um Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi und Lettas sozialdemokratischer PS die Regierung.

Zudem will die PdL einem Medienbericht zufolge einen neuen Versuch zum Sturz Lettas unternehmen, dem erst Anfang Oktober im Senat das Vertrauen ausgesprochen worden war. "Die halbe PdL versucht erneut, die Regierung zu Fall zu bringen", titelte die Letta unterstützende Zeitung "l' Unita". Hintergrund ist der näher rückende Rauswurf Berlusconis aus dem Parlament nach der rechtskräftigen Verurteilung wegen eines Steuerdeliktes.

  • rtr
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5 Kommentare zu "Spannungen in Italien : Monti wirft als Parteichef hin"

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  • Ein Goldman-Sachs Mann eniger auf der politischen Bühne. Wir sollten alle dankbar sein.

  • Warum Monti gescheitert war?
    Weil er als kleiner Angestellter erkennbar wurde.
    Nun ist es ja nicht schlimm ein kleiner Angestellter zu sein.
    Aber damit eine blöde Politik zu machen - auch iwie megascheiße.

  • da wird garnichts "hingeworfen"; da wird Kurs gehalten, das dürfte den Prospekt von Goldman&Sachs genauer beleuchten.

  • Monti will und kann wohl was bei Berlusconi werden. Er hat sich schon mal für Berlusconi stark gemacht.


  • Schaut gut aus für Italia.

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