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Spannungen Iran meldet Steigerung seiner Uranbestände

Der Iran darf einen Bestand von maximal 300 Kilogramm Uran haben. Das Land überschreitet diese Grenze jedoch deutlich – und verstößt gegen das Atomabkommen.
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Der Iran ist zum Teil aus dem Atomdeal ausgestiegen und droht nun mit weiteren Schritten. Quelle: dpa
Iranische Atomanlage

Der Iran ist zum Teil aus dem Atomdeal ausgestiegen und droht nun mit weiteren Schritten.

(Foto: dpa)

Teheran Im Zuge des Konflikts mit den USA steigert der Iran eigenen Angaben zufolge wieder seine Uranbestände. Das Land sei nun im Besitz von 370 Kilogramm Uran, das auf 4,5 Prozent angereichert worden sei, sagte der Sprecher der iranischen Atomorganisation, Behrus Kamalwandi, am Dienstag der halbstaatlichen iranischen Nachrichtenagentur Isna.

Sowohl die Vorratsmenge als auch der Urananreicherungsgrad verstoßen gegen die im internationalen Atomabkommen von 2015 getroffenen Vereinbarungen. Demnach darf der Iran maximal einen Bestand von 300 Kilogramm Uran haben, der Anreicherungsgrad darf nur 3,67 Prozent betragen.

Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran sind erheblich gestiegen, seitdem die USA 2018 einseitig aus dem mit dem Iran geschlossenen internationalen Atomabkommen ausgestiegen waren und scharfe Sanktionen verhängten. Teheran hielt sich ein Jahr lang weiter an das Abkommen, das eine iranische Atombombe verhindern soll.

Seit Juni aber änderte auch der Iran seine Politik. Der Teilausstieg aus dem Atomdeal und das Vorgehen gegen britische Öltanker im Persischen Golf sind Teil dieser neuen Politik. Der Iran hatte zudem mit einem weiteren Teilausstieg aus dem Abkommen gedroht, falls der Deal bis Anfang September nicht vertragsgerecht umgesetzt werde.

Mehr: Der Iran zieht sich weiter aus dem Atomabkommen zurück. Die Mitzeichner des Vertrags würden ihre Pflichten nicht ausreichend erfüllen, heißt es aus Teheran.

  • dpa
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