SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will Abzug von US-Atomwaffen aus Deutschland

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will bei einem Wahlsieg den Abzug der in Deutschland gelagerten US-Atomwaffen erreichen. Bis zu 20 US-Atomwaffen lagern angeblich auf einem Bundeswehr-Fliegerhorst in der Eifel.
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Schulz: „Werde mich dafür einsetzen, dass Atomwaffen aus Deutschland abgezogen werden“

Schulz: „Werde mich dafür einsetzen, dass Atomwaffen aus Deutschland abgezogen werden“

TrierEine sozialdemokratisch geführte Bundesregierung will nach Worten von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz den Abzug der in Deutschland gelagerten US-Atomwaffen erreichen. Dies sagte Schulz am Dienstag bei einer Wahlkundgebung in Trier.

„Ich werde mich als Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland dafür einsetzen, dass in Deutschland gelagerte Atomwaffen – und wenn sie in Rheinland-Pfalz gelagert sind, dann die in Rheinland Pfalz gelagerten Atomwaffen – abgezogen werden.“ Nach unbestätigten Informationen lagern bis zu 20 US-Atomwaffen auf dem Bundeswehr-Fliegerhorst in Büchel in der Eifel.

Außerdem werde eine von ihm geführte Regierung eine Rüstungsbegrenzungsinitiative ergreifen. „Es kann nicht sein, dass die Bundesrepublik Deutschland kommentarlos und tatenlos zusieht, wie eine Aufrüstungsspirale, die von (US-Präsident Donald) Trump gewollt ist, immer weiter sich entwickelt“, sagte Schulz. „Der Nordkorea-Konflikt weist mehr denn je darauf hin, dass Rüstungsbegrenzung und insbesondere nukleare Abrüstung dringend erforderlich sind, mehr als je zuvor.“

Schulz warf Merkel erneut vor, sie wolle 30 Milliarden Euro zusätzlich für die Aufrüstung der Bundeswehr ausgeben, um wie von Trump gefordert das Nato-Ziel von Rüstungsausgaben in Höhe von zwei Prozent der Wirtschaftsleistung zu erreichen. „Wir lehnen diese Aufrüstungsspirale ab“, sagte Schulz. Das Geld solle stattdessen beispielsweise für Schulen, die Entwicklung des ländlichen Raumes und eine Verbesserung von Infrastrukturen ausgegeben werden.

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  • dpa
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16 Kommentare zu "SPD-Kanzlerkandidat: Martin Schulz will Abzug von US-Atomwaffen aus Deutschland"

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  • Ohne den Segen unserer USA Froinde wird in DE doch keiner Kanzler. Das wars dann für den Martin Schulz. Viel Spaß in der Opposition.

  • Tja, hat Herr Westerwelle auch einmal gefordert.
    Westerwelle hat Leukämie bekommen und ist verstorben.

  • @Narrog "insofern können Sie davon ausgehen dass Deutschland in Kürze keine Schattenatommacht mehr ist."

    Braucht's auch nicht.
    Bei Bedarf können genetisch abgestimmte Krankheiten / Impfstoffe hergestellt werden...

  • Hallo Herr Kurtbecer, Deutschland ist seit den 60er Jahren bis heute Schattenatommacht, sprich könnte innerhalb kürzester Zeit Atommacht werden.

    Allerdings geht das Wissen rasant verloren. Diejenigen die sich in Deutschland mit der Thematik beschäftigt haben sind in den 80ern.
    Die Einrichtungen fallen dem ökoreligiösen Wahn zum Opfer. Die WAK in Karlsruhe (Versuchswiederaufbereitungsanlage) ist mittlerweile eine grüne Wiese. Der MZFR in Karlsruhe gleichfalls. Lediglich die URENCO Anlage ist noch in Betrieb. Insofern können Sie davon ausgehen dass Deutschland in Kürze keine Schattenatommacht mehr ist.

  • Herr Send.
    Einen gut dotierten Job wünsche ich dem Martin Schulz nicht, denn er hat für seine nichts bringende Arbeit in Brüssel schon mehr als genug Geld erhalten.

  • Übrigens müssen die einzigen Atomwaffen auf deutschem Boden auch deutsche Atomwaffen sein. Wie lange wollen wir noch als Munitionsdepot für die Amerikaner hinhalten? Es ist Zeit unsere deutsche Würde zurückzuholen.

  • Da kann man auch tatsächlich mal "Martin!" rufen.

  • Ein Atomkrieg kann aus vielen Gründen ausgelöst werden. Es braucht keine
    Kriegserklärung zwischen den Großmächten USA, Russland, China. Atomkrieg
    aus versehen jederzeit möglich! Was Schulz aber nicht bedenkt ist die richtige
    Reaktion von Trump: "Was, dieser Wicht will keine US Atomwaffen aber das
    atomare Schutzschild will er..." Schulz ist ein Wichtigtuer. Bei eigentlichen Probleme
    redet er um den heißen Brei. Zum Beispiel bei Flüchtlingen und Asylanten. Obwohl
    ich sehr stark am Zeitgeschehen teilnehme, weiss ich nicht was er da letztlich
    will. Allen wohl und niemand weh? Grenzen auf oder zu? Stickoxide - für Fahrverbote damit 20 Millionen Pendler ins Bergfreie fallen? E-Mobilität pro
    Quote, nur wie will er das umsetzen wenn die Käufer, wie heute, einen großen
    Bogen um diese Fahrzeuge machen, weil sie für ihren Alltag nicht tauglich sind.
    Ich höre jetzt hier auf. Es gibt noch tausend Sachen die ich Schulz und Merkel
    gerne um die Ohren hauen würde. Bliebe nur ein Handelsblatt, das tiefer
    in diese Themen eintaucht und nicht das nachplappert, was MSM zur Verblödung
    der Massen absondert

  • Herr Clasen, Herr Schulz ist das Gegenteil eines Populisten.

    Ein Populist orientiert sich an den Interessen der Bevölkerung. Somit sollte man meinen ein solcher spricht die Umvolkung an die seitens der Bevölkerung als drängendstes politisches Problem empfunden wird. Herr Schulz gibt hier nur systemkonforme Sprechblasen ab. Viele Menschen haben Angst um ihr heilix Blechle, sprich ihr Auto und mögliche Fahrverbote. Auch hier gibt es nur regimekonforme Sprechblasen.

    Stattdessen thematisiert er Themen die sonst aktuell niemanden interessieren.

    Soweit bekannt verhält sich Schulz sehr Regime- und Merkelkonform. Ich gehe davon aus, dass er einen Platz an der Leine seiner Herrin (einen Posten im Kabinett Merkel IV) anstrebt.

  • Man kann nur noch tief empfundenes Mitleid mit dem Heilsbringer Martin Schulz und der "alten Tante SPD" haben. Beide haben das wirklich nicht verdient. Aber Gott sei's getrommelt und gepfiffen: in 4 Wochen ist die Leidenszeit für den "besten aller Kandidaten" vorbei. Ich wünsche ihm wieder einen passenden und gut dotierten Job im "kränkelnden " Europa.

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