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SPD Kühnert bricht offenbar Kontakt zu Stegner ab

Im linken Flügel der SPD ist es offenbar zu einem Zerwürfnis gekommen. Juso-Chef Kühnert nahm sein Bündnis mit Parteivize Stegner als zu einseitig war.
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Kevin Kühnert, Bundesvorsitzender der Jusos, spricht im Willy-Brandt-Haus. Quelle: dpa
Kevin Kühnert

Kevin Kühnert, Bundesvorsitzender der Jusos, spricht im Willy-Brandt-Haus.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Das Kandidatenrennen um den SPD-Vorsitz hat in der Partei offenbar zu einem Zerwürfnis geführt. Juso-Chef Kevin Kühnert soll, wie das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, den Kontakt zum stellvertretenden SPD-Vorsitzenden Ralf Stegner abgebrochen haben.

Monatelang hätten die beiden sich eng abgestimmt und Strategien für den linken Flügel entworfen. Nun habe Stegner Vertrauten berichtet, er komme seit Wochen nicht mehr an Kühnert heran. Der Juso-Chef antworte nicht auf SMS, er gehe nicht ans Telefon und komme nicht zu Treffen. Fast unheimlich sei der Kontaktabbruch, heißt es laut „Spiegel“ in Stegners Umfeld.

Kühnert will demnach öffentlich nichts dazu sagen. Aber Vertraute berichteten, der Kontaktabbruch sei eine bewusste Entscheidung des Juso-Chefs gewesen. Zuletzt habe er das Gefühl gehabt, nicht durchzudringen, wenn er mit Stegner rede.

Dieser habe das Bündnis mit ihm einseitig interpretiert, stets Ratschläge erteilt, aber wenig Selbstkritik gezeigt. Stegners Kurs, im Zweifel doch immer Kompromisse zu machen, könne die Parteilinke sich nicht mehr leisten.

Stegner hatte auf die Unterstützung der Jusos bei seiner Kandidatur für den Parteivorsitz gehofft, doch Kühnert und sein Nachwuchsverband sprechen sich für Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans aus.

Mehr: Die SPD lässt sich von der Basis treiben, die Union erstarrt vor Angst: Nur eine Woche nach der Einigung soll das Klimapaket nachgebessert werden. Im Mittelpunkt: der CO2-Preis.

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2 Kommentare zu "SPD: Kühnert bricht offenbar Kontakt zu Stegner ab"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Das liegt wohl daran, das fast alle PR-Berater raten,
    du mußt auffallen, wahrgenommen werden,
    da ist es unerheblich, ob positiv oder negativ.
    Und wenn ich mir so die Landschaft ansehe, sie haben wohl leider recht ...

  • Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Diskutieren erwünscht – aber richtig“ http://www.handelsblatt.com/netiquette