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Sperrzone ragt in deutsches Gebiet Vogelgrippe in Polen nahe deutscher Grenze entdeckt

In der westpolnischen Stadt Küstrin (Kostrzyn) nahe der Grenze zu Deutschland sind neue Fälle von H5-Vogelgrippe entdeckt worden.

HB WARSCHAU/ATHEN. Krzysztof Jazdzewski von der polnischen Veterinärbehörde des Landes gab am Samstag bekannt, das Virus sei in einem Schwan nachgewiesen worden, der tot in der Nähe eines Wasserwerks in der Oder-Stadt gefunden worden sei. Eine Sperrzone von drei Kilometern und eine Schutzzone von zehn Kilometern, die auch auf deutsches Gebiet hinüber ragt, wurden eingerichtet. Wie Jazdzewski weiter mitteilte, bestätigte das EU-Referenzlabor im britischen Weybridge die Infektion von eine Woche zuvor gefundenen Schwänen mit dem auch für Menschen gefährlichen Vogelgrippe-Virus H5N1.

Auch in Griechenland kamen am Samstag neue H5N1-Fälle hinzu. Der Verdacht habe sich in vier weiteren Fällen bei Schwänen im Norden des Landes bestätigt, gab das Agrarministerium in Athen bekannt. Damit stieg die Zahl der nachgewiesenen Vogelgrippe-Infektionen von Wildvögeln in Griechenland auf 30. Der H5N1-Erreger stammt aus Asien und hat sich mittlerweile nach Europa und Afrika ausgebreitet. Seit Ende 2003 haben sich fast 200 Menschen angesteckt, mehr als 90 davon starben.

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