Sprecherin ernannt Nicolas Sarkozy eröffnet Wahlkampfzentrale

Wenige Tage nach der Ankündigung seiner Kandidatur bei der französischen Präsidentschaftswahl hat Amtsinhaber Nicolas Sarkozy am Samstag seine Wahlkampfzentrale eröffnet. Auch eine Wahlkampfsprecherin hat er ausgewählt.
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Sarkozy grüßt Unterstützer bei der Eröffnung seines Wahlkampfbüros in Paris. Quelle: AFP

Sarkozy grüßt Unterstützer bei der Eröffnung seines Wahlkampfbüros in Paris.

(Foto: AFP)

Sie liegt im Südwesten von Paris und damit zwischen seinem Wohnsitz und dem Elysée-Palast. So könne er am Morgen auf dem Weg zur Arbeit vorbeischauen, sagte Sarkozy. Für sein Hauptquartier im Wahlkampf hat sich Sarkozy in einer 600 Quadratmeter großen Wohnung für 18.000 Euro pro Monat eingemietet.

Zugleich bestätigte Sarkozy die Ernennung der bisherigen Umweltministerin Nathalie Kosciusko-Morizet als seiner Wahlkampfsprecherin. Sie werde in wenigen Tagen die Regierung verlassen, sagte Sarkozy. Das Umweltministerium werde dem Premierminister unterstellt.

Ministerin Nathalie Kosciusko-Morizet ist Sarkozy Wahlkampfsprecherin. Quelle: AFP

Ministerin Nathalie Kosciusko-Morizet ist Sarkozy Wahlkampfsprecherin.

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Die 38-jährige Kosciusko-Morizet, die in Frankreich kurz «NKM» genannt wird, gilt als ehrgeizig, schlagfertig und - wenn nötig - auch bissig. Sarkozy sagte, sie verkörpere «diese neue Generation», die er gerne verstärkt in der Politik sehen wolle, und beschrieb sie als «entschlossen und zugleich nicht aggressiv». Kosciusko-Morizet sagte, sie stelle sich der Herausforderung «mit großer Begeisterung».

Sarkozy liegt in den Umfragen seit Monaten deutlich hinter seinem sozialistischen Herausforderer François Hollande. Die Präsidentschaftswahl findet in zwei Wahlgängen am 22. April und 6. Mai statt.

Sarkozy kämpft um zweite Amtszeit


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3 Kommentare zu "Sprecherin ernannt: Nicolas Sarkozy eröffnet Wahlkampfzentrale"

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  • Immer noch besser als der Sozialist Hollande, dessen Programm mehr Umverteilung, höhere Steuern, mehr Staatsausgaben und noch mehr Schulden bedeuten. Die französische Linke hat ähnlich wie die deutsche aus dem Staatsversagen in den Schuldenproblematik nichts gelernt, man möchte weiter die Druckerpressen anschmeissen.

  • Ein Kasper der Weltbühne! Die Probleme sind zu ernst, als sie mit steuerfinanziertem (!!) Puppentheater zu beantworten! Im Vergleich zu Louis de Funès schnaubt/springt/gestikuliert oral und verbal hier ein Infantilist seit Jahren herum. Denkt man an Karajan, so fehlen S. die doppelten Schuhabsätze, um wenigstens die Körpergröße Napoleon Bonapartes mit Fingerspitzen zu erreichen. Im politischen Tagesgeschäft gleicht der Abstand dem zur Eiffelturmspitze.

  • Adieu Sarkozy!

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