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Staatengemeinschaft Lateinamerikanische Staaten rücken zusammen

Die Staaten Lateinamerikas und der Karibik haben bei ihrem Treffen in Mexiko einen weiteren Schritt in Richtung Einheit unternommen. Die 25 Staats- und Regierungschefs berieten bei der Konferenz nahe der Stadt Cancún über die Schaffung einer Organisation, der alle Staaten Amerikas mit Ausnahme der USA und Kanadas angehören sollen.
1 Kommentar

HB CANCUN. Beim nächsten Gipfeltreffen in zwei Jahren soll in der venezolanischen Hauptstadt Caracas die Staatengemeinschaft formell gegründet werden. Der "neue Mechanismus der politischen Abstimmung" soll vor allem die Einheit der Staaten Lateinamerikas und der Karibik fördern und diese auf lange Sicht zu einem Staatenbund zusammenwachsen lassen. In den Dokumenten sind Absichtserklärungen über den Ausbau der Handelsbeziehungen, die gemeinsame Bekämpfung des Drogenhandels und des Terrorismus ebenso enthalten wie Strategien zur Schaffung regionaler und internationaler Strukturen.

Dass auf dem Weg zu dieser Einheit zahlreiche Hindernissen beseitigt werden müssen, zeigte sich während der Konferenz. Nur mit Mühe vermieden die Teilnehmer einen Eklat zwischen den miteinander verfeindeten Präsidenten von Venezuela und Kolumbien, Hugo Chávez und Álvaro Uribe. Nach einem Schlagabtausch einigten sie sich darauf, ihre Differenzen durch Gespräche beilegen. Sie akzeptierten, mit Hilfe einer "Gruppe von Freunden" aus Lateinamerika den Dialog über eine Versöhnung zwischen beiden Ländern aufzunehmen.

Dem Vernehmen nach hatte Uribe dem Nachbarland vorgeworfen, ein Embargo gegen Waren aus Kolumbien verhängt zu haben. Chávez hielt entgegen, die kolumbianische Regierung habe 300 Paramilitärs ins Grenzgebiet entsandt. Der linksgerichtete Chávez hat den konservativen Uribe zuletzt vor allem deshalb angegriffen, weil er den US-Streitkräften Zugang zu mehreren Stützpunkten in Kolumbien gewährt hat. Am späteren Abend habe sich der venezolanische Präsident versöhnlich gezeigt, hieß es weiter.

Weitere Themen des Treffens waren auch der neu entflammende Konflikt zwischen Argentinien und Großbritannien um die Falkland- Inseln und die Hilfe für das vom Erdbeben verwüstete Haiti. Die Staaten der Region sicherten Argentinien ihre Unterstützung gegen Landon zu, das bei den von Argentinien beanspruchten Inseln angefangen hat, nach Öl zu bohren. Auch versprachen sie dem haitianischen Präsidenten René Préval eine Soforthilfe von umgerechnet 18 Millionen Euro für dessen Staatshaushalt.

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1 Kommentar zu "Staatengemeinschaft: Lateinamerikanische Staaten rücken zusammen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Und wieder die USA oder besser der Council on Foreign Relations (CFR, eigentliche US-Regierung), der die Länder zu seinen eigenen interessen gegeneinader ausspielen will.
    Haut den Rockefellers und Rothschilds endlich eine auf Maul!