Staatsfinanzen Griechischenland verfehlt Privatisierungsziele

Weil ein griechisches Gericht den Verkauf von Staatseigentum blockiert hat, wird das Land sein Privatisierungsziel für das Jahr 2013 wohl verfehlen. Der Verkauf von Staatsbesitz ist Voraussetzung für Hilfsgelder.
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Das Parthenon in Athen: Griechenland hat 2013 nicht so viel Staatsbesitz veräußert wie geplant. Quelle: dapd

Das Parthenon in Athen: Griechenland hat 2013 nicht so viel Staatsbesitz veräußert wie geplant.

(Foto: dapd)

AthenGriechenland wird nach dem Einspruch eines Gerichts gegen den Verkauf von Staatsbesitz seine Privatisierungsziele für 2013 verfehlen. Wie am Mittwoch aus Kreisen der zuständigen Behörde HRADF verlautete, blockierte das Gericht die Veräußerung von 28 Einzelwerten im erwarteten Gesamtwert von 261 Millionen Euro wegen "technischer Fragen". Die HRADF kündigte Widerspruch an und zeigte sich überzeugt, das Problem bald aus der Welt schaffen zu können. Damit hat Griechenland 2013 nach offiziellen Angaben 960 Millionen Euro durch Verstaatlichungen eingenommen. Angepeilt waren 1,3 Milliarden Euro.

Der Verkauf von Staatsbesitz ist eine Bedingung für das 240 Milliarden Euro schwere internationale Hilfspaket für Griechenland. Die Regierung in Athen hat die Zielmarke wegen fehlender Nachfrage bereits zwei Mal nach unten korrigiert. Ursprünglich sollte die Privatisierung von Staatseigentum bis 2015 rund 50 Milliarden Euro einbringen.

  • rtr
  • Bloomberg
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10 Kommentare zu "Staatsfinanzen: Griechischenland verfehlt Privatisierungsziele"

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  • Das Bahnwesen nimmt niemand,da hoch defizitär.

  • Unter den gegebenen Bedingungen können wir nichts anderes erwarten. Der dt Michel hat Merkel wieder gewählt. Dafür darf er nun weiter zahlen. Die Griechen werden uns weiter rupfen wie eine fette Weihnachtsgans. Sorry ich vergaß blöde... Eine preiswerte Lösung wäre die Türkei in die EU aufzunehmen unter der Bedingung Griechenland und Zypern als Provinzen zu übernehmen. Fast eine WIN/WIN Situation


  • Welch irreführende HB Bla-Bla-Überschrift:

    ...Griechenland konnte seine Zielvorgaben nicht verfehlen, es gab gar keine bzw. nur eine "Troikaabsichtserklärung".

    Welcher Troll nimmt denn das marode griechische Bahnwesen sammt Zubehör an willigem Personal ?

    Vergesst die Geschicht, gebt jedem Griechen wieder 4 Kreditkarten mit Limit 20.000 Euronen und schon brummt die BIP Wirtschaft. Andere Lösungen gibt es nicht.

    Erfolgreiche Erpressung ist und bleibt weiterhin erste Samaras-Venizelos-Bürgerpflicht. Schlaf, EU Mütze, schlaf.

  • Das ist von griechischen Zielen zu halten. Bei einem 240 Milliarden Euro schweren internationalen Hilfspaket für Griechenland hat die Regierung in Athen eine Privatisierung von Staatseigentum bis 2015 von rund 50 Milliarden Euro versprochen. Bislang sind nicht mal 1 Milliarde erfolgt. Und schon wieder reiten die auf dem hohen Ross, loben sich selbst für ihre tollen Bemühungen und wollen ihre Gläubiger über einen kräftigen Schuldenschnit abzocken.

  • Das Problem ist, dass niemand ein aufgeblähtes Staatsunternehmen kaufen will, in dem des sich die Kostgänger, Freunde und Seilschaften der Politik bequem gemacht haben.

  • Die Griechen wolle ja gar nicht privatisieren.

    Denn wo sollten dann die ganzen lieben Verwandten und Parteifreunde einen bequemen und gut bezahlten Job finden ohne arbeiten zu müssen?

  • Nicht aufregen, die Redaktion wird doch nur von Migranten gestürmt!

  • Griechischenland verfehlt Privatisierungsziele

    Anscheinend schläft die Redaktion noch, denn die Überschrift ist noch immer falsch!

  • Privatisierung?
    Ist das diese Regel, erstmal alles an Besitz verschleudern zu müssen, bis man Rente bekommt?
    Die Griechen machen das schon ganz richtig.
    Warum sollen sie ihren Staatsbesitz verkaufen? Damit noch mehr Leute ohne Strom da sitzen?
    Griechenland hat andere Probleme. Und die hängen nicht am Verkauf von Staatsbesitz.

  • "Griechischenland"!?! - haben wir ein neues EU-Mitglied?
    wenn das HB Griechenland meint, dann sollte darüber diskutiert werden ob es einen einzigen Grund gibt, welche Ziele auch immer, einzuhalten! Das gilt auch für Privatisierungsziele.

    Schönen Tag noch ...

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