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Staatspleite droht Ukraine verkauft massiv Gold

Die wirtschaftlich schwer angeschlagene Ukraine steht vor einer Staatspleite und verkauft mehr als ein Drittel ihrer Goldreserven. Derweil behaupten Separatisten Geld aus Russland zu erhalten – aber nicht für Waffen.
16 Kommentare
Die Ukraine hat massive finanzielle Probleme und verkauft nun ihre Goldreserven. Quelle: dpa

Die Ukraine hat massive finanzielle Probleme und verkauft nun ihre Goldreserven.

(Foto: dpa)

New York/Singapur/Berlin Die wirtschaftlich schwer angeschlagene Ukraine hat nach Angaben des IWF im Oktober mehr als ein Drittel ihrer Goldreserven verkauft. Am Ende des Monat verfügte das Land noch über 26 Tonnen Gold, 14 Tonnen weniger als im September, wie aus Daten des Internationalen Währungsfonds (IWF) hervorgeht. Ob sich der Trend im November fortsetzt, war zunächst unklar.

Die Ukraine, in der seit Monaten ein Konflikt mit prorussischen Separatisten tobt, steht am Rande der Staatspleite. Sie ist abhängig von ausländischen Krediten und schuldet Russland noch eine erhebliche Summe für Erdgaslieferungen. Die Landeswährung hat zum Dollar in diesem Jahr bereits mehr als 80 Prozent an Wert verloren.

Die Ukraine und der Westen werfen Russland vor, die Rebellen militärisch zu unterstützen und so die Krise anzufachen. Die USA und die Europäische Union haben deswegen eine Reihe von Sanktionen verhängt. Das trifft auch die russischen Goldminen-Betreiber. Deshalb springt die Zentralbank offenbar verstärkt als Abnehmer ein. Im Oktober stockte Russland seine Goldreserven laut IWF um knapp 19 Tonnen auf 1168 Tonnen auf. Das ist das fünftgrößte Volumen, das derzeit von einer Zentralbank gehalten wird.

„Russland hilft uns“
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16 Kommentare zu "Staatspleite droht: Ukraine verkauft massiv Gold"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Die Ukraine ist schon längst Pleite. Auf was die jetzige Regierung jetzt noch pocht, sind die Hilfen von der lieben EU und USA.
    Deshalb singen sie jedes mögliche Lied, vom Aggressor Russland, wir brauchen Schutz, die greifen uns wieder an, mit Atomwaffen, tausenden von Panzern, … nur um bisschen mehr Dollar zu sehen. Was sie aber unterschätzen, die USA wollen kein weiterentwickeltes und blühendes Ukraine, sie wollen Chaos, sie wollen Armut, sie wollen eine „Zurückentwicklung“ der Menschen, eine Involution. Nur so kann man die Menschen lenken, etwas zu tun, was man eigentlich nicht möchte. Man kann auch immer wieder jemandem Anderen diese Misere in die Schuhe schieben: „Ja, der böse Russe hat dich in diese Situation gebracht. Er hat dein ganzes Geld gestohlen. Dein Traum von Europa!“.
    Das ist das Schema, wie die Demokratisierung der USA funktioniert. Das sehen wir in Irak, Afghanistan, Libyen, Ägypten, … und werden es auch in der Ukraine sehen.
    Und da bin ich mir sicher, genau so wird es sich weiter entwickeln. Ich hoffe die Menschen fangen irgendwann an etwas „aufzuwachen“, wie vom bösen Traum. Ob da noch Ukraine gibt, ist zu bezweifeln!

  • Dieses kleine Gebiet, wo aktuell Bürgerkrieg herrscht, hat 30% der Staatseinnahmen in die ukrainische Kasse gebracht.
    95% der Kohle kommt aus der Region. Und die Menschen dort hatten immer eine der stärksten Kaufkräfte vor Ort, die Geschäfte hatten den größten Warensortiment – nach Kiev.
    Natürlich bekommen die jetzt Schwierigkeiten die Kohle zu verkaufen. Aber das wird schon!

    Und apropo Krim, die Menschen sind froh, dass sie jetzt wieder zur Russland gehören.
    Ansonsten hätte ihnen das gleiche Schicksal gedroht, wie den Menschen in Neurussland!

  • @Herr Ullrich Ribbentrop
    "Sie sollten sich die Mühe machen wie die Leistungsströme in der Ukraine regional aussehen."

    Ja, bitte machen Sie sich mal die Mühe, weniger Propaganda der Feudalkruste zu verbreiten. Hier kann Ihnen geholfen werden sich anhand tatsächlicher Fakten zu informieren. Es sei denn, Sie halten die "Bundeszentrale für politische Bildung" für ein putinisches Propagandawerkzeug!

    http://www.bpb.de/internationales/europa/ukraine/154447/tabellen-und-grafiken-regionale-wirtschaftskennzahlen

    Alle Tabellen, Grafiken und regionalen Wirtschaftskennzahlen sagen eines ganz klar aus, die westliche Ukraine ist und war aufgrund ihrer wirtschaftlichen Schwäche das Armenhaus der Ukraine und das höchste Durchschnittseinkommen existierte in Donezk.

    Welches Interesse kann man haben, eine Wahrheit diametral öffentlich zu verkünden?! Das war jetzt eine Frage an Sie persönlich Herr Ribbentrop!

  • @Herr Dennis Zieten
    "Schade, vom Handelsblatt bin ich eigentlich informativere Artikel gewohnt."

    Aus Kostengründen muss das Handelsblatt von externer Seite Paketweise Artikel zukaufen. Die eigenen ausgedünnten Redaktionen könnten den Umfang an notwendigen Artikeln gar nicht leisten.
    Qualitativ bessere Artikel können Sie nur noch erwarten, wenn ein Name unter dem Artikel steht, steht allerdings dieser Link "rtr" darunter wurde er von Reuters geliefert.
    Warum glauben Sie wohl werden die Artikel in den Zeitungen immer ähnlicher und vertreten immer öfters einen gemeinsamen “Mainstream“?!

    Auf Medien bezogen, gibt es bald nur noch ein Waschmittel in zwanzig verschieden Verpackungen.
    In der DDR gab es auch nur ein Waschmittel, der Unterschied es gab auch nur eine Verpackung.
    Merken Sie jetzt wo die demokratische Reise hingeht?

    Es gibt aber tatsächlich immer noch Leute die von “unseren“ Qualitätsmedien fabulieren!

  • Sie sollten sich die Mühe machen wie die Leistungsströme in der Ukraine regional aussehen. Die Ostukraine war und sit eine überalterte Schwerindustrie domminiertes Gebiet das stark defizitär ist wies es bei uns das Ruhrgebiet war. Im Westen, der "Agrarregion", anscheinend haben Sie noch Atlase aus der stalinistischen Zeit, ist Heute eine stark prosperierende und wachsende SME Industrie zu beobachten. Zusätzlich klar stark Agrar und die verdienen damit zunehmend viel Geld damit, da die ineffizienten kommunistische Agrarbetriebe nicht mehr existieren und die Lebensmittel immer teuerer werden auf dem Weltmarkt. Die im Osten können ja gerne ihre überteuerte und minderwertige Kohle essen...Die Stahlbetriebe und Ostoligarchen-Verbrecher konnten nur deswegen einigermaßen wirtschaften, da die Gas- und Energiekosten von vom "Ostpräsidenten" extrem subventioniert wurden zu Lasten der Westregionen und der privaten Bevölkerung. Wenn das wegfällt sind die am Ende!

  • Frau Andrea Merker,
    wir sind eben keine wirkliche Demokratie mehr. Die wird immer mehr zurück gefahren

  • Hmm Schade.Mir fehlen leider einige Schlüsselinformationen in dem Artikel.Wie z.B. Entwicklung der Goldbestände seit dem Regimechange, an wen wurde das Gold verkauft und vor allem warum verkauft die Ukraine nun Gold obwohl sie es doch noch vor einiger Zeit gekauft hat?Kauf im Mai, verkauf im Juni und nun schon wieder? Was ist mit dem Rest der Goldreserven passiert die die Ukraine mal hatte?
    Schade, vom Handelsblatt bin ich eigentlich informativere Artikel gewohnt.
    Quellen:http://www.weghv.de/de/news-grosshandel/331-ukraine-verwendet-iwf-kredit-zum-goldkauf
    http://www.goldreporter.de/ukraine-versilbert-90-000-unzen-gold/gold/43084/

  • Wir werden in Kürze mit dem nächsten Konfliktherd auf Zypern konfrontiert sein, da gibt's reichlich Gas und Öl und die üblichen Verdächtigen sind schon fleißig am Probebohren. Die Ukraine wird dann in der zweiten Reihe verschwinden und sich den Hintern abfrieren. Stehen mit der Ukraine nur die USA und Russland im Ring so sind es im östlichen Mittelmeer gleich eine ganze Handvoll, die Ansprüche anmelden und die Liste verspricht Brisanz. Schau'n mer mal.

  • "...Feudalkruste..."

    Schönes Wort. Bringt es auf den Punkt. Werde ich zukünftig verwenden, wenn kein TM drauf ist ...

  • >> Die Ukraine, in der seit Monaten ein Konflikt mit prorussischen Separatisten tobt, steht am Rande der Staatspleite. >>

    Die EU wird einspringen und den Schurkenstaat retten.

    Merkel trommelt vorneweg für die kriminellen Oligarchen der Ukraine und wird ihnen beistehen.

    Der Europäische Steuerzahler, vorneweg der Deutsche,hat noch einen Speckgürtel....der reicht auch für den Schurkenstaat Ukraine.

    Assoziierungsabkommen sei Dank !

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