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Staatsschulden Steuereinnahmen steigen – Italien verringert Haushaltsdefizit

Italien ächzt unter einer gewaltigen Schuldenlast. Dank höherer Steuereinnahmen ist jetzt aber ein lange angepeiltes Haushaltsziel in Reichweite.
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Italien hat bereits die zweithöchste Staatsschuldenquote in Europa, die neue Regierung möchte diese sogar noch anheben. Quelle: picture alliance / dpa
Staatsschuldenkrise

Italien hat bereits die zweithöchste Staatsschuldenquote in Europa, die neue Regierung möchte diese sogar noch anheben.

(Foto: picture alliance / dpa)

RomItalien hat sein Haushaltsdefizit in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres deutlich reduziert. Der Fehlbetrag belief sich auf 1,9 Prozent der Wirtschaftsleistung, wie das Statistikamt Istat am Montag in Rom mitteilte. Im Zeitraum Januar bis September des vorangegangenen Jahres waren es noch 2,6 Prozent gewesen. Der Rückgang ist darauf zurückzuführen, dass die Steuereinnahmen weit stärker stiegen als die Ausgaben. Für das Gesamtjahr 2018 peilt die seit Mitte vorigen Jahres amtierende Regierung aus populistischer Fünf-Sterne-Bewegung und rechter Lega ein Defizit von 1,9 Prozent an.

Der Streit zwischen Italien und der EU-Kommission über das Defizit für 2019 hat die Finanzmärkte lange in Atem gehalten. Unlängst stimmte das Parlament in Rom den geänderten Budgetplänen zu. Davor hatte sich die Regierung mit der EU-Kommission darauf verständigt, das Ziel für die Neuverschuldung auf 2,04 von 2,4 Prozent zu senken.

Das Land ächzt unter einer Schuldenlast in Höhe von gut 131 Prozent der Wirtschaftsleistung. Von allen Staaten der Euro-Zone kommt nur Griechenland auf eine höhere Quote. Womöglich kommen neue Belastungen auf Italien zu: Im Ringen um die Zukunft des Kriseninstituts Banca Carige schaltet sich einem Insider zufolge der Staat ein. Demnach hat es Vorgespräche gegeben zwischen der „Bad Bank“ des Finanzministeriums und dem Geldhaus über den Erwerb von faulen Krediten. Presseberichten zufolge geht es um die Übernahme eines guten Teils von Problemdarlehen im Volumen von 3,7 Milliarden Euro.

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