Staatstreffen In China hat Birmas Junta-Chef noch einen Freund

Das Regime von Birma ist in der Welt weitgehend isoliert. Für China kein Problem. Der chinesische Präsident hat den Junta-Chef nun offiziell zu Gesprächen empfangen.
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Chinas Staatspräsident Hu Jintao und General Than Shwe. Quelle: dpa

Chinas Staatspräsident Hu Jintao und General Than Shwe.

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HB PEKING. Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao hat am Mittwoch in Peking den birmanischen Militärmachthaber Than Shwe empfangen. Zum Auftakt des Treffens äußerte der Präsident seine Überzeugung, dass der fünftägige Besuch des Junta-Chefs die Kooperation zwischen beiden Ländern voranbringen werde.

General Than Shwe sagte bei dem Gespräch in der Großen Halle des Volkes, Zweck seiner Reise sei es, die „bereits bestehende gutnachbarliche Freundschaft, die Kooperation und das Vertrauen zwischen den beiden Ländern weiter zu fördern“.

Chinas Regierung nahm die Junta vor Kritik wegen der umstrittenen, nur begrenzten Wahl im November in Schutz. Die Sprecherin des Außenministeriums, Jiang Yu, sprach von einer „innerenen Angelegenheit“. Die internationale Gemeinschaft solle die Wahl „konstruktiv unterstützen“ und die innenpolitischen Prozesse in dem Nachbarland nicht „negativ beeinflussen“.

China gilt als engster Verbündeter des Regimes in Birma, das wegen seiner Rohstoffe und des Zugangs zum Indischen Ozean von strategischer Bedeutung ist.

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