Staatsverschuldung EU korrigiert Frankreich-Prognose nach unten

Frankreich war mit seiner Wachstumsprognose zu optimistisch, hat die Regierung in Paris eingeräumt. Mit neuen Defizitzielen will sie die EU-Prognose abwarten. Doch Medienberichten zufolge kommt es damit noch dicker.
Update: 20.02.2013 - 23:01 Uhr 5 Kommentare
Die EU verdüstert die Aussichten für Frankreich. Quelle: dapd

Die EU verdüstert die Aussichten für Frankreich.

(Foto: dapd)

ParisDie EU-Kommission wird ihre ohnehin schon düstere Wachstums- und Defizitprognose für Frankreich noch einmal nach unten korrigieren. Das berichteten am Mittwochabend übereinstimmend die französischen Medien „Le Monde“ und „Le Point“ im Internet.

Nach den Informationen der Redaktionen haben die EU-Konjunkturexperten die Prognose für das Wirtschaftswachstum im Jahr 2013 von 0,4 auf 0,1 Prozent gesenkt. Beim Defizit wird die zweitgrößte Euro-Volkswirtschaft den neuen Schätzungen zufolge auf 3,6 Prozent kommen und ihr Ziel damit um 0,6 Prozentpunkte verfehlen. Die alte Prognose aus dem Herbstgutachten lag bei 3,5 Prozent.

Die neuen EU-Zahlen werden offiziell an diesem Freitag in Brüssel präsentiert. Die französische Regierung hatte bereits in den vergangenen Tagen eingeräumt, dass sie ihre hochgesteckten Ziele nicht wird halten können. Eigentlich hatte sie versprochen, 2013 die Maastrichter Defizitmarke von drei Prozent der Wirtschaftsleistung einzuhalten.

Die Regierung in Paris will jedoch erst die Prognose der EU abwarten, bis sie eine neue Marke für ihre Defizitziele setzt.

  • dpa
  • rtr
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5 Kommentare zu "Staatsverschuldung: EU korrigiert Frankreich-Prognose nach unten"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Der ist gut!

  • Wenn Hr. Holland nur Geld an Arbeitslose ausgibt und die Steuern ins Leere laufen, weil die Betroffenen das Land verlassen, Unternehmen schließen weil Löhne zu hoch und die Produktivität zu niedrig ist, was sonst als ein steigendes Staatsdefizit, eine schrumpfende/bestenfalls stagnierende Wirtschaft und steigende Arbeitslosigkeit sollen die Folgen sein? Träumen die Kommunisten in Frankreich immer noch?

  • ...und Ihr Posting läßt vermuten, dass Sie überhaupt nichts lesen !

  • @ Eddy: Man merkt schon, woher Sie Ihre Informationen holen (die Systemmedien mit den dicken Buchstaben und dem dünnen Inhalt haben da ganze Arbeit geleistet).

  • Eigentlich hatte sie versprochen, 2013 die Maastrichter Defizitmarke von drei Prozent der Wirtschaftsleistung einzuhalten.
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    Eigentlich? Versprechen uns die Griechen nicht täglich, dass sie ja "eigentlich" jeden Cent wieder an uns zurückzahlen werden, mit Zins und Zinseszins? Und die Spanier wollen "eigentlich" gar nicht unter den ESM schlüpfen, weil sie dann Reformen einführen müssten - weshalb sie sich die Kohle anderweitig von uns beschaffen. Und eigentlich ist sowieso alles schietegol, weil die Rettung der Südländer nämlich alternativlos und systemrelevant ist. Und das wissen die nämlich ganz genau, weshalb sie eigentlich gar keine Reformen durchführen müssen, denn wir bezahlen so oder so für sie!

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