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Stahl aus China EU verhängt langfristige Strafzölle

Mit Antidumping-Aufschlägen von bis zu 35,9 Prozent kämpft die EU gegen billige Eisen- und Stahlerzeugnisse aus China. Damit will sie auch heimische Wettbewerber vor unlauterer Konkurrenz schützen.
06.04.2017 - 13:06 Uhr 1 Kommentar
Die gegen chinesische Hersteller verhängten Strafzölle ergänzen eine ganze Reihe bereits bestehender Antidumping-Maßnahmen. Quelle: dpa
Stahlproduktion in China

Die gegen chinesische Hersteller verhängten Strafzölle ergänzen eine ganze Reihe bereits bestehender Antidumping-Maßnahmen.

(Foto: dpa)

Brüssel Zur Abwehr von Billigimporten aus China hat die EU weitere langfristige Strafzölle verhängt. Auf bestimmte warmgewalzte Eisen- und Stahlerzeugnisse müssen ab sofort Antidumping-Aufschläge von bis zu 35,9 Prozent des Preises gezahlt werden. Die betroffenen Produkte finden zum Beispiel bei der Produktion von Rohren und beim Schiffsbau Verwendung.

Mit den am Donnerstag per Verordnung erlassenen Strafzöllen will die EU heimische Hersteller vor unlauterer Konkurrenz schützen. Sie waren bereits im Oktober des vergangenen Jahres mit vorläufiger Wirkung eingeführt worden – damals allerdings noch mit deutlich geringeren Zollsätzen.

Noch unklar ist nach Angaben der EU-Kommission, ob auch auf bestimmte warmgewalzte Stahlerzeugnisse aus Brasilien, dem Iran, Russland, Serbien und der Ukraine Strafzölle eingeführt werden. Die Ermittlungen zu möglicherweise unfairen Wettbewerbspraktiken würden um weitere sechs Monate fortgesetzt, sagte ein Sprecher.

Die gegen chinesische Hersteller verhängten Strafzölle ergänzen eine ganze Reihe bereits bestehender Antidumping-Maßnahmen.

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    1 Kommentar zu "Stahl aus China: EU verhängt langfristige Strafzölle"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Wie passt das mit der Meldung zusammen, dass auch die deutsche Salzgitter in den USA einen Antidumping-Aufschlag bezahlen soll ?

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