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Stahl-Streit Australien verhängt Strafzölle gegen Billigimporte aus China

Bis zu 57 Prozent Strafsteuer will die australische Regierung bei der Einfuhr von chinesischem Stahl erheben. Sydney wirft Peking Preisdumping vor. Auch in Deutschland wächst die Sorge um Arbeitsplätze.
23.04.2016 - 13:47 Uhr
Australien wirft China vor, Stahl unter den Herstellungskosten zu exportieren. Quelle: dpa
Stahlindustrie in China

Australien wirft China vor, Stahl unter den Herstellungskosten zu exportieren.

(Foto: dpa)

Sydney Australien verhängt zum Schutz der heimischen Industrie Strafzölle auf bestimmte Stahlprodukte aus China. Je nach Exportfirma und Produkt können sich die Zollgebühren auf bis zu 57 Prozent belaufen, kündigte die australische Regierung am Samstag an. Die Volksrepublik hat nach Auffassung der australischen Anti-Dumping-Kommission Stahl zu Preisen unter den Herstellungskosten exportiert und damit der Stahlindustrie des Landes „erheblichen Schaden“ zugefügt. Deshalb habe die Behörde die Zölle gegen Billigimporte empfohlen.

„Es ist nur vernünftig, dass unsere Hersteller in einem fairen Markt konkurrieren“, sagte Australiens Industrieminister Christopher Pyne. Der Schritt war von dem in finanzielle Schwierigkeiten geratenen australischen Stahlproduzenten Arrium gefordert worden. Auch in Deutschland und Europa werden immer mehr Stimmen laut, die Stahlindustrie vor chinesischen Billigimporten zu schützen. Kürzlich gingen Tausende Arbeiter in Deutschland aus Sorge um ihre Arbeitsplätze auf die Straße. Chinas Stahlproduktion läuft auf Hochtouren. Wegen des schwächelnden Wirtschaftswachstums wird immer mehr Stahl zu Billig-Preisen exportiert.

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    Eigenname: Volksrepublik China
    Gesamtfläche: 9 572 900 km 2
    Staatsform: Volksrepublik
    Bevölkerung 2016: 1 382 Mio. Einwohner (Quelle:IWF)
    Bevölkerungsdichte: 142,9 Einwohner/km 2
    Mitgliedschaften: G20, Uno
    Hauptstadt: Peking ((Beijing)
    Währung: 1 Renminbi ¥uan (RMB.¥) = 10 Jiao = 100 Fen
    Amtssprache: Chinesisch (Putonghua)

    Bruttoinlandsprodukt 2014 (jew. Preise) : 9 469 Mrd. US$ (Quelle :IWF)
    Exporte 2014: 2 342 Mrd. US$ (Quelle :WHO)
    Importe 2014: 1 958 Mrd. US$ (Quelle :WHO)
    Rohstoffe: Graphit, Antimon, Wolfram, Zink, Kohle, Eisenerz, Molybdän, Zinn, Blei, Quecksilber, Bauxit, Phosphatgestein, Diamanten, Gold, Mangan, Rohöl, Erdgas
    Landwirtschaftliche Produkte: Reis, Mais, Süßkartoffeln, Weizen, Sojabohnen, Zuckerrohr, Tabak, Baumwolle, Jute

    Die Gesamtverschuldung Chinas steigt deutlich

    Verschuldung von Staat, Unternehmen, Finanzsektor und Privaten Haushalten
    in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

    Inflationsrate

    Veränderung der Verbraucherpreise zum Vorjahr in Prozent

    Nominales Bruttoinlandsprodukt

    Angaben in Billionen US-Dollar

    Reales Bruttoinlandsprodukt

    Veränderung zum Vorjahr in Prozent

    Dynamik der Änderung der Bevölkerungszahl China

    Millionen Einwohner

    Arbeitslosigkeit

    in Prozent

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