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Steigende Ölpreise Trump erhöht Druck auf Saudi-Arabien

Trumps mehrfache Forderungen an die Opec, die Rohölpreise zu drücken, verliefen bisher erfolglos. Nun hat der US-Präsident einen neuen Versuch unternommen.
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Vor der Uno hatte der US-Präsident die Opec-Staaten scharf attackiert. Quelle: Reuters
Kampf um Rohstoff

Vor der Uno hatte der US-Präsident die Opec-Staaten scharf attackiert.

(Foto: Reuters)

Dubai Im Kampf gegen steigende Ölpreise erhöht US-Präsident Donald Trump seinen Druck auf die Opec. Dazu telefonierte er am Samstag mit Saudi-Arabiens König Salman. Der staatlichen saudi-arabischen Nachrichtenagentur SPA zufolge sprachen die beiden über Bemühungen, die Ölversorgung aufrechtzuerhalten, um die Stabilität des Marktes und das Wachstum der Weltwirtschaft zu unterstützen. Dem US-Präsidialamt zufolge ging es bei der Unterredung um Themen von „regionalem Interesse“. Details wurden nicht genannt.

Im Vorfeld der Kongresswahlen Anfang November hatte Trump die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) zuletzt mehrfach aufgerufen, ihre Produktion auszuweiten, um für niedrigere Ölpreise zu sorgen. Vergangene Woche bekräftigte er diese Forderung in seiner Rede vor der UN-Vollversammlung. Trump warf Opec-Ländern vor, den Rest der Welt „abzuzocken“, während sie von den USA geschützt würden. Saudi-Arabien ist der weltgrößte Ölexporteur und hat in der Opec faktisch das Sagen.

Infolge neuer US-Sanktionen gegen den Iran drohen Ausfälle von Öllieferungen aus dem Land. Dies hat die Ölpreise in den vergangenen Monaten nach oben getrieben. Die Sorte Brent war so teuer wie seit vier Jahren nicht mehr. Es wird damit gerechnet, dass Saudi-Arabien seine Produktion ausbauen wird, um den Rückgang im Iran auszugleichen. Eine sofortige Anhebung der offiziellen Fördermengen schließt die Opec aber bislang aus.

  • rtr
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