Steuerabkommen mit Italien „Das Ende des Bankgeheimnisses für die Schweiz“

Italien und die Schweiz haben ein Steuerabkommen unterzeichnet. Das Papier ermöglicht den Ländern den schnellen Austausch von Informationen im Kampf gegen Steuerhinterziehung.
1 Kommentar
Die Eidgenossen arbeiten nun in Steuerangelegenheiten eng mit Italien zusammen. Quelle: dpa
Schweizer Fahne

Die Eidgenossen arbeiten nun in Steuerangelegenheiten eng mit Italien zusammen.

(Foto: dpa)

RomItalien und die Schweiz haben ein Steuerabkommen unterzeichnet und wollen in Zukunft finanzielle Informationen austauschen. Die Regierung in Rom sieht darin einen wichtigen Schritt in ihrem Kampf gegen Steuerhinterziehung.

„Das ist das Ende des Bankgeheimnisses für die Schweiz“, sagte Italiens Finanzminister Pier Carlo Padoan am Montag in Mailand, wo er gemeinsam mit der Schweizer Kollegin Eveline Widmer-Schlumpf das Abkommen unterzeichnete.

Padoan sagte, er erhoffe sich von dem Abkommen in Zukunft „großen Nutzen für die öffentlichen Haushalte“ in Italien. Sobald die Parlamente beider Länder dem Abkommen zugestimmt haben, sollen die italienischen Behörden auf die Daten von Bankkonten italienischer Steuerzahler in der Schweiz zugreifen können, erklärte das Finanzministerium in Rom. Von 2017 an soll der Austausch der Daten dann automatisch erfolgen.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • dpa
Startseite

1 Kommentar zu "Steuerabkommen mit Italien: „Das Ende des Bankgeheimnisses für die Schweiz“"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Wieso müssen solche Verträge bilateral abgeschlossen werden? Kann das nicht die EU übernehmen?

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%