Steuerhinterziehung Ermittlung gegen griechischen Unternehmer

Angesichts der Finanzkrise wird in Griechenland nun härter durchgegriffen. Ein bekannter Medienunternehmer soll 3,5 Millionen Euro Steuern hinterzogen haben. Die Justiz in Athen ermittelt.
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Griechenlandfahne neben einem Relief. Quelle: dpa

Griechenlandfahne neben einem Relief.

(Foto: dpa)

AthenWegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung in Millionenhöhe und Geldwäsche geht die griechische Justiz gegen einen bekannten Medienunternehmer des Landes vor. Dem Eigentümer des Sonntagsblatts "Proto Thema", Themos Anastiasiadis, werde vorgeworfen, den Staat um 3,5 Millionen Euro betrogen zu haben, hieß es am Dienstag aus Justizkreisen in Athen. Die Finanzstaatsanwaltschaft habe daher strafrechtliche Ermittlungen gegen den 54-Jährigen eingeleitet.

Vor fünf Jahren war Anastiasiadis an der schweizerisch-französischen Grenze festgenommen worden. In seinem Auto wurden bei der Einreise nach Frankreich rund fünf Millionen Euro in bar entdeckt, die offenbar aus Griechenland stammten. Seither konnte Anastiasiadis den Justizkreisen zufolge nur die Herkunft von etwa zwei Fünfteln des Gelds belegen. Angesichts der Finanzkrise gehen die griechischen Behörden derzeit verstärkt gegen Steuerbetrug vor.

 
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5 Kommentare zu "Steuerhinterziehung: Ermittlung gegen griechischen Unternehmer"

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  • nur ein Frage, wo er sich kurzfristig aufstellte und welche Bereiche er nicht bedachte. Nur Schaulaufen für uns...

  • Ach ja, das hatte ich noch vergessen:
    Die griechische Regierung ist gerade dabei zu prüfen, ob und wie schnell die bereits vom Parlament beschlossenen und von der Troika geforderten Neuerungen (vor allem steuerlicher Art) wieder rückgängig gemacht werden können.
    Man reibt sich vor allem an der Neuerung, dass künftig alle Bürger mit mehr als 26.000,-€ Jahreseinkommen mehr Steuern bezahlen sollen.
    (Das gehört auch unbedingt noch unter die Überschrift „GR ist auf einem guten Weg“. :D)

  • „Dem Eigentümer des Sonntagsblatts "Proto Thema", Themos Anastiasiadis, werde vorgeworfen, den Staat um 3,5 Millionen Euro betrogen zu haben…“

    Hier ist nichts „auf einem guten Weg“. Der Journalist Anastasiadis ist ein Enthüllungsjournalist, der zusammen mit dem Journalisten Triandafillidis jahrelang ein regime- und regierungskritisches Magazin sowie die Zeitung moderierte, bis sich beide aus stilistischen Gründen trennten.
    Es spricht doch Bände, dass sich die Finanzstaatsanwaltschaft nun aus den vielen reichen und zudem bekannten (Lagarde-Liste!!) Steuersündern ausgerechnet den Kritiker Anastasiadis herausgreift.


  • ja so ist es, irgendwie muss ja einer Schäubles Aussagen zu "Griechenland ist auf einem guten Wege" belegen.

    Deshalb solche Kurzmeldungen, die morgen/übermorgen abend ( nach der Ouzofressfeier ) mit Einstellung Verfahren in der Hafentonne Patras Nord landen.

  • ..ist ja spannend ...

    Soll das jetzt die "Schaut-wir-haben-Erfolg-Schlagzeile" sein?

    Lächerlich.

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