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Steuerstreit Obama-Team schlägt Romney Kuhhandel vor

Herausforderer Mitt Romney soll fünf Steuererklärungen veröffentlichen. Im Gegenzug will das Lager von US-Präsident Barack Obama das Thema im weiteren Wahlkampf ruhen lassen.
17.08.2012 - 19:13 Uhr 5 Kommentare
Fünf Steuererklärungen, dann hat er Ruhe: Mitt Romney. Quelle: dapd

Fünf Steuererklärungen, dann hat er Ruhe: Mitt Romney.

(Foto: dapd)

Washington Im politischen Schlagabtausch um die Steuern der US-Präsidentschaftskandidaten hat das Team von Amtsinhaber Barack Obama dem republikanischen Herausforderer Mitt Romney einen Kuhhandel angeboten: Falls Romney fünf zurückliegende Steuererklärungen veröffentlicht, will das Obama-Lager aufhören, ihm in der Angelegenheit Vertuschung vorzuwerfen.

Obamas Wahlkampfleiter Jim Messina richtete sich mit dem Vorschlag am Freitag schriftlich an sein Gegenüber auf Romneys Seite, Matt Rhoades. Romney „fürchtet offensichtlich, dass unsere Kampagne immer mehr verlangt, umso mehr er anbietet“, begründete Messina den ungewöhnlichen Schritt.

Romney Wahlkampfzentrale lehnte das Angebot allerdings postwendend ab. „Es ist klar, dass Präsident Obama nichts lieber möchte, als über Gouverneur Romneys Steuererklärungen zu sprechen, statt über die Themen, die den Wählern wichtig sind“, sagte Rhoades.

Romney hatte am Donnerstag angegeben, im vergangenen Jahrzehnt stets mehr als 13 Prozent Steuern entrichtet zu haben. Obamas Wahlkampfteam bezweifelt, dass der Multimillionär Romney überhaupt jedes Jahr Steuern gezahlt hat. Während von Obama die letzten zwölf Steuerbescheide im Internet zu finden sind, hat Romney dort bisher nur die Bescheide aus den Jahren 2010 und 2011 veröffentlicht.

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    „Ich glaube ich habe im letzten Jahr 13,6 Prozent Steuern gezahlt - oder irgendetwas in der Richtung. Ich habe jedes einzelne Jahr Steuern gezahlt“, sagte Romney kürzlich zu Journalisten. Später korrigierte sein Wahlkampfteam die Zahl auf 13,9 Prozent - der Wert, der aus seiner bereits veröffentlichten Steuererklärung von 2010 hervorgeht.

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    5 Kommentare zu "Steuerstreit: Obama-Team schlägt Romney Kuhhandel vor"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Und die Geburtsurkunde nicht vergessen ! Möglichst nicht so schlecht gefälscht wie die vom Messias !!

    • It´s the taxes, stupid...

    • 13%? Wow, das will ich auch.

    • Verstehe ich jetzt nicht was daran so schlimm ist. Beide zahlen und 13%. Das ist im Vergleich zu DLand ganz schön wenig

    • die Mittelstandsfamile zahlt die 12% auf ihr Einkommen, Romney auf seine Kapitalerträge. Man kann nur hoffen, dass Sozialist Obama abgewählt wird, sonst kommen die USA auf keinen grünen Zweig mehr und zieht alles mit runter.

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