Steuerziel übertroffen Irlands Defizit 2012 geringer

Höhere Steuereinnahmen lassen das irische Staatsdefizit rascher sinken als errechnet. Ab Ende 2013 will sich das Land wieder komplett selbst refinanzieren. Und es sieht gut aus.
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Ab Ende 2013 will sich Irland wieder komplett selbst refinanzieren. Quelle: dpa

Ab Ende 2013 will sich Irland wieder komplett selbst refinanzieren.

(Foto: dpa)

DublinDas krisengeschüttelte Euro-Mitglied Irland kommt im Kampf gegen die hohe Verschuldung schneller voran als erwartet. Das Haushaltsdefizit sei im vergangenen Jahr unter acht Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gefallen, sagte der Budget-Minister Brendan Howlin am Donnerstag dem Radiosender Today FM. Im Dezember hatte das Ministerium noch 8,2 Prozent prognostiziert. Hintergrund des geringeren Defizits seien höhere Steuereinnahmen im Dezember gewesen. Das Steuerziel für 2012 sei um 0,7 Prozent übertroffen worden.

Irland war im Sommer 2010 unter den Euro-Rettungsschirm geschlüpft. Im vergangenen Jahr hat es sich erstmals wieder an den Kapitalmarkt gewagt und mehrere Milliarden Euro eingenommen. Ab Ende 2013 will sich Irland wieder komplett selbst refinanzieren. Nach Prognose der EU-Kommission wird Irland sein Wirtschaftswachstum 2013 auf 1,1 Prozent mehr als verdoppeln und 2014 auf 2,2 Prozent zulegen.

 
  • rtr
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3 Kommentare zu "Steuerziel übertroffen: Irisches Haushaltsdefizit 2012 geringer als erwartet"

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  • Die Jubelmeldungen zu Irland sind nicht angebracht.
    8% Defizit bei einem Wirtschaftswachstum von 1-2% - jeder Realschüler kann sich ausrechnen, dass sich so die ausufernde Staatsverschuldung nicht eindämmen lässt.

  • Der irische Staat gibt also immer noch 14 Milliarden Euro mehr aus als er einnimmt und das zwei Jahre nach dem Hilfspaket. Das macht bei 36.35 Milliarden Einnahmen in 2012 eine Ausgaben Party von stolzen 50 Milliarden Euro.

    Das ist in der Tat ein neuer Rekord.

  • "Irisches Haushaltsdefizit 2012 geringer als erwartet"

    Kommen die Zahlen so zustande wie der restliche Dreck in der EU ? Oder wie die Zahlen unseres Arbeitsmarktes? Dann gute Nacht...

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